Junge Gäste und ihre Eltern haben reichlich Spaß beim Kinderkulturfest auf dem Gut

Viel Schönes, das nix kostet

Beim Drachenfeuerballwerfen wartet am Ende eine süße Überraschung auf die Kinder. - Foto: hu

Varrel - Die Varreler Bäke ist am Stau der Wassermühle Varrel zwar nur 70 Zentimeter tief, aber für die Kinder, die sich am Sonnabend am 22. Stuhrer Kinderkulturfest beteiligt haben, war eine Bootsfahrt darauf in einem THW-Mannschafts-Schlauchboot ein Abenteuer. Immerhin hatten sie an den fast 30 Stationen auf dem Gutshof überall von Riesen, Zwergen, Trollen und Feen gehört, die ihre Fantasie gewaltig anregten.

Andrea Schattner, Koordinatorin des Festes, war ebenso begeistert wie die Kinder und auch die meisten Eltern von dem, was die 17 unterschiedlichen Institutionen und acht Stuhrer Kindertagesstätten für die Sprösslinge vorbereitet hatten.

Die Lehrerinnen der Stuhrer Ganztagsschulen hatten Pflaster in den Taschen, denn an ihrem Stand schnitzten die Kinder Zauberstäbe und Zauberstifte. Nebenan konstruierten sie aus Baumrinde, Holzstäben und Bast schöne Schiffe, die fast zu schade waren, um sie schwimmen zu lassen. Am „Büffelstübchen“-Stand filzten sie Feenblüten und Haarbänder. Die Kita Moordeich hatte in einem Sandhaufen eine Riesenmenge an goldenen Nuggets verbuddelt, die die jungen Besucher so emsig suchten, dass der große Haufen schon nach kurzer Zeit eine Riesensandkiste war und die Nuggets sich in der Schiebkarre stapelten. Wer genügend Schätze gehoben hatte, bekam einen Zwergenstempel.

An anderen Ständen bastelten die Kinder Feenkränze, Feenstäbe und Mini-Vorgartenzwerge mit oder ohne Bart, Feenhaar, Schürze und Schiebkarre. Mit Tusche und Acryl bemalten sie Zwergenschlösser, die in Siliconformen aus Gips vorbereitet waren. Wer einen Trollparcours erfolgreich bewältigt hatte, durfte sich am Stand der Kita Varreler Feld selbst einen Bart oder einen Schmetterling ins Gesicht malen, und wer sich lieber schminken lassen wollte, ging zum Stand von „No Moor“, wo „Profi“-Mädchen das kunst- und fantasievolle Schminken übernahmen.

Gleich nebenan hatten die Juleica-Inhaberinnen Lena Hilse und Cassandra Claywell wie schon seit vielen Jahren wieder die Button-Presse eingerichtet. Dort konnten die Lütten Drachen, Feen und Zwerge ausmalen, sie dann ausschneiden und zu Buttons pressen lassen.

Schüler der Kreismusikschule spielten Kinderlieder, während Kati & Lars vom Musikstudio für Kinder mit ihren Liedern die Gäste zum Zuhören, Mitsingen und Tanzen aufforderten.

Auffällig war an den Angeboten, dass sie zwar mit viel Liebe für die Kinder vorbereitet waren, dass die meisten der kleinen Kunstwerke jedoch nicht ohne die Mithilfe von Mutti und Vati entstehen konnten. Für viele Sprösslinge war es einfach nur schön, zusammen mit den Eltern kreativ zu sein, und so manche Mutter und mancher Vater erlebte, wie geschickt sie sind und wie einfach es ist, gemeinsam mit dem Nachwuchs etwas Einmaliges zu schnitzen, filzen, schneiden und zu malen und wie berührend es ist, sein Kind an die Hand zu nehmen und es über eine Wippe oder ein schmales Brett zu führen.

„Es gibt hier so viele schöne Dinge, die nichts kosten“, schwärmte Percussionist Otto Maier („OM“) von dem Konzept. - bt

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