Auf Umwegen proklamiert Henning Rogge Cord Castens und Barbara Müller zu neuen Regenten

Das Versteckspiel des Vorsitzenden

Fahnenträger Dieter Kosel und Vorsitzender Henning Rogge (2.v.l.) mit dem neuen Heiligenroder Königshaus: (v.l.) Peter Jorde, Jasmin Bischoff, Carina Lewkowski, Mario Mißbach, Annegret Castens, Cord Castens, Barbara Müller, Michael Warneke und Annika Warneke. - Foto: Büntemeyer

Heiligenrode - Cord Castens ist neuer Heiligenroder Schützenkönig. Bevor ihm jedoch die Königskette umgehängt wurde, hatte Vorsitzender Henning Rogge mächtig an den Nerven des jungen Königs gezerrt. Bei der Proklamation hatte er ihn noch nicht einmal in den Kreis der sieben Kandidaten berufen, unter denen sich normalerweise der neue Regent befindet. Um so größer war kurze Zeit später die Freude bei Cord und Annegret Castens über den Erfolg. Der Erste, der ihm gratulierte, war der neue Vizekönig Peter Jorde.

Für die Damen hatte sich der Präsident ein ähnliches Versteckspiel ausgedacht, als er Barbara Müller zwar in den Kreis der Aspirantinnen aufnahm, sie dann aber bat, wieder „ins Glied“ zurückzutreten. Zum Schluss blieb aus der Gruppe nur noch Annika Warneke übrig. Sie musste sich aber mit dem Titel der Vizekönigin begnügen, weil doch Barbara Müller den Königsschuss abgegeben hatte. Jugendkönig 2016 wurde Mario Mißbach vor Dominik Lüthge, und die Schüler-Bezirkskönigin Jasmin Bischoff schoss sich vor Carina Lewkowski zur neuen Kinderkönigin. Mit Ehrentänzen eröffneten die neuen Majestäten den Königsball, den die Live-Band „Joy“ musikalisch gestaltete.

Das Schützenfest hatte bereits mittags begonnen, als König Mike Dräger und Damenkönigin Hannelore Dräger ihre Clubmitglieder zum Königsessen ins Festzelt eingeladen hatten. Bei diesem Festakt wurde gleichzeitig das 25-jährige Bestehen der Damenabteilung gefeiert.

Die beiden Majestäten bedankten sich für ein „wunderschönes Schützenjahr“. Vorsitzender Rogge entgegnete, der Verein habe vielmehr Grund, sich bei ihnen zu bedanken. Beide Könige hätten sich vorbildlich in der Nachwuchsarbeit engagiert. Die mehr als 30 von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen seien Garanten für das Fortbestehen des Vereins, erklärte Rogge unter dem Beifall der Anwesenden.

Am Sonntag wurde das Schützenfest erstmals mit einem Gottesdienst im Festzelt fortgesetzt. Die Andacht hielt Pastorin Tabea Rösler. Anschließend gaben die „Klosterbachtaler“ ein Platzkonzert, ehe an den Ständen die letzten schießsportlichen Entscheidungen fielen.

bt

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