Veranstaltung am 12. und 13. Dezember bleibt auf 110 Aussteller beschränkt

Stuhrer Weihnachtsmarkt „braucht das Gedränge“

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Stuhr stimmt sich am dritten Adventswochenende auf Weihnachten ein. Archivfoto: Schritt

Stuhr - Von Andreas Hapke. Der Stuhrer Weihnachtsmarkt könnte viel größer sein, Platz und Bewerber gäbe es genug. Doch genau das wollen die Organisatoren nicht. „Der Markt braucht das Gedränge, das dicht an dicht“, sagt Henning Sittauer, Sprecher der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu). Zum 28. Mai richten Isu und Gemeinde die Veranstaltung am dritten Adventswochenende, 12. und 13. Dezember, am und im Rathaus aus.

110 Aussteller tummeln sich am Sonnabend von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr in Stuhr, davon 70 auf dem Außengelände und im Zelt. 40 Bewerbern mussten die Organisatoren eine Absage erteilen. Sittauer wertet die Resonanz als Beleg dafür, dass die Beschicker „den Markt als beliebte Veranstaltung wahrnehmen“ – ebenso wie die Besucher, von denen er wieder 10000 bis 12000 erwartet. „Da gehen die Stuhrer einfach hin“, sagt er.

Neun Angebote sind gegenüber dem Vorjahr neu dabei. Dazu zählen ein Stand mit Likören und Dips, Kinderschminken und Langos-Spezialitäten. Diese gefüllten Teigtaschen hat Rathausmitarbeiterin Frauke Wulf als „Renner beim letzten Freimarkt“ ausgemacht. Ihre Premiere feiert auch Kürschnerin Martina Greggers, die alte Pelze bearbeitet und daraus Jacken, Schals und Schmuck herstellt. Insgesamt stellen die Hobbykünstler rund 70 Prozent der Beschicker, 20 Prozent entfallen auf die Gastronomie, 10 Prozent auf „Sonstiges“, wozu wieder das Kinderkarussell, Bungee-Jumping und das Glücksrad der Isu gehören. Auf dem besten Weg, ein solcher Klassiker zu werden, ist das Gehege mit den Alpakas. Der Weihnachtsmann schaut an beiden Tagen um 17 Uhr vorbei.

Bei der Auswahl der Aussteller gehe es um Qualität und Vielfalt, sagt Wulf. Eine Durchmischung ist ihrer Ansicht nach wichtig, „und neuen Leuten eine Chance zu geben“, fügt Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier hinzu. Laut Sittauer soll es ein Markt von Stuhrern für Stuhrer sei, „auch wenn das nicht für jedes Angebot möglich ist“.

Reagiert haben die Organisatoren auf das rückläufige Interesse an dem Flohmarkt und den Mitmachaktionen der Kunstschule („KuSS“) am Sonnabend, weshalb sich das Kinderprogramm diesmal auf den Sonntag konzentriert.

Nach der Markteröffnung durch Bürgermeister Niels Thomsen um 14 Uhr spielen die Musikfreunde der Gemeinschaft Stuhr, gefolgt von den Bremer Handörglern im Ratssaal (14.30 Uhr). Dort treten auch die Tanzmäuse des TuS Varrel (15.30 Uhr), die Tanzgruppe Vergissmeinnicht des Behindertenbeirates (15.50 Uhr) sowie die Band Acoustic Family (16.20 Uhr) auf.

Tags darauf startet das Programm mit dem Stück „Weihnachtsbäckerei“ des Theaters Tom Teuer um 11 Uhr in der Sporthalle, wo es um 12.30 Uhr mit der Weihnachtswerkstatt der „KuSS“ weitergeht. Auf dem Markt spielt der Heiligenroder Posaunenchor um 13 Uhr, im Ratssaal wechseln sich ab 14 Uhr die Pianistin Tako Tkhinvaledi und das Kaffeehausensemble Tritonus ab.

Darüber hinaus lädt die Stuhrer Kirche für Sonnabend zur Lichterkirche sowie für Sonntag zum Konzert des Männerchors Harmonie Moordeich und des Harpstedter Kinderchors ein. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

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