23. Kinderkulturfest bietet SprösslingenSpaß und Aktionen

Auf Gut Varrel geht es tierisch zu

Vorsicht, Einsturzgefahr: Beim THW müssen die Kinder ihre Geschicklichkeit beim Turmbau beweisen. - Foto: Husmannm

Varrel - Von Bernd Ostrowski. „Zoogeschichten“ lautete das Motto des 23. Kinderkulturfestes am Sonnabend auf Gut Varrel. Entsprechend tierisch ging es auf dem Gelände auch zu. Am Stand der Kunstschule Stuhr („KuSS“) war deren Leiterin Anne Roecken-Strobach damit beschäftigt, ein Wildschwein aus Ton zu modellieren, und die fünfjährige Alva hatte sichtlich Spaß am Formen einer kleinen Maus.

Groß war das Angebot der einzelnen Kindertagesstätten der Gemeinde. Sylvia Kuttruf und Ulrike Thiele von der Kita Marsstraße hatten sich als Zebras verkleidet. Bei ihnen konnten die Kinder Zebras aus schwarzer oder weißer Pappe ausschneiden und mit weißen oder schwarzen Stiften bemalen. „Ein Mädchen wollte die schwarze Pappe mit schwarzen Stiften bemalen, das ist natürlich in die Hose gegangen“, berichtete Sylvia Kuttruf.

Stefanie Gross von der Kita Stuhr lud den Nachwuchs ein, auf Pappelefanten mit Schulterriemen zu reiten. Bei den Kitas Seckenhausen und Varreler Feld durften die Sprösslinge hungrige Löwen mit weit aufgerissenen Mäulern mit Tennis- und Tischtennisbällen füttern. „Das macht richtig Spaß“, erzählte der vierjährige Lenny begeistert. Bei der Kita Brinkum- Meyerstraße bastelten die Kinder wilde Tiermasken. Der fünfjährigen Mia-Sophie bereitete es eine große Freude, eine Elefantenmaske auszustechen. Nebenan bot Stefanie Gottwald an, aus einem Becken mit Magneten Elefanten aus Papier zu angeln.

Am Eingang zum Grundstück hatte das Technische Hilfswerk (THW) Stellung bezogen. Dort konnten die Kinder eine Fahrt in einem Schlauchboot auf der Varreler Bäke unternehmen – selbstverständlich erst, nachdem sie eine Rettungsweste angezogen hatten. „Wir haben das Boot ‚Großer Wal‘ getauft“, erzählte Jugendbetreuer Tobias Unger. Vor kurzem hätten sie eine sogenannte Mini-Gruppe für Sechs- bis Neunjährige unter Leitung von Birgit Zemke gegründet. Jugendprobleme seien dem THW ohnehin fremd. Das Jugendzentrum Haus am Wall hatte einige Grills angeheizt, um mit den Kleinen Stockbrot zu backen.

Das ist der Beweis: Das Kinderkulturfest auf Gut Varrel lockt die Besucher in Scharen an. - Foto: Husmann

Im alten Backhaus hatte sich der Förderverein Gut Varrel eingerichtet. Auch dort ging es tierisch zu. Außer 13 Blechen mit Butterkuchen standen 100 Mäuse aus Hefeteig zum Verzehr bereit. „Ich bin bereits seit sieben Uhr morgens auf dem Platz mit den Vorbereitungen befasst“, berichtete der Vorsitzende Frank Schröder.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Kreismusikschule mit den jugendlichen Gitarristen von Lehrer Kurt Kratzenburg. Dabei waren auch die Schülerinnen und Schüler von Hildburg Giehoff mit ihren Flöten sowie die Querflöten von Christiane Höltge. Der Nachwuchs brachte Kinderlieder wie „Die Affen rasen durch den Wald“ oder „Wenn der Elefant in die Disco geht“ zu Gehör.

Mit von der Partie war auch das Duo Kati und Lars. „Wir spielen Mitmachmusik für die Kinder oder singen das von mir komponierte Kinderkulturfest-Lied“, erklärte Kati. Zu hören war „Wo wird jedes Jahr Rabatz gemacht? – hier bei uns in Stuhr“.

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