Profit aus Verkauf der Adventskalender

Üppige Schecks für die Schulförderer in Heiligenrode und Varrel/Moordeich

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Melanie Clamer (mit Töchterchen Milena) und Hermann Josef Meyer (r.) freuen sich über ihre Spenden. Außerdem auf dem Bild: Volker Twachtmann (Isu, l.), Ute Sydow (Ufo) und Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier.

Stuhr - Von Andreas Hapke. „Das ist ja super“, entfuhr es gestern Melanie Clamer, Beisitzerin im Vorstand des Fördervereins der Grundschule Heiligenrode. 

Soeben hatte sie erfahren, dass sie gleich einen üppigen Scheck entgegennehmen würde: 2 140 Euro erhielten die Heiligenroder Förderer aus dem Verkauf der Adventskalender 2017, eine Aktion der Gemeinde und der drei Interessengemeinschaften. Dieselbe Summe ging an den Förderverein der Schulen in Varrel und Moordeich.

Nach Auskunft von Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier waren erneut sämtliche Kalender innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – und das, obwohl die Verantwortlichen die Auflage leicht um 100 auf 1600 Exemplare gesteigert hatten. 

Adventskalender mit Rekordzahlen

Zu der großen Nachfrage hätten auch die 97 Preise im Gesamtwert von 6 170 Euro beigetragen. Hinter jedem Türchen verbargen sich mindestens drei, manchmal vier Preise. „Das ist absoluter Rekord“, sagt Volker Twachtmann, stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu). „Der Kalender ist eine Institution“, fügt Ute Sydow, Vorsitzende des Unternehmerinnenforums Stuhr (Ufo), hinzu.

Laut Melanie Clamer möchte die Grundschule Heiligenrode das Geld in eine Kletterwand „mit bunten Elementen“ investieren. Inklusive Gummimatte, „damit die Kinder weich landen“, belaufe sich die Anschaffung auf „mindestens 5 000 Euro. Das ist mit der Spende zwar nicht abgedeckt, doch wir haben noch etwas Geld von unserem Sponsorenlauf übrig“.

Grünes Klassenzimmer in Moordeich

Hermann Josef Meyer, Vorsitzender des Fördervereins der Schulen in Varrel und Moordeich, hat auch schon eine Verwendung für das Geld: „Wir wollen das grüne Klassenzimmer der Grundschule Moordeich so ausstatten, dass wir es nutzen können.“ Bislang fehlt es an einer Beschattung für die Tische und Bänke. Die Anschaffung eines Sonnensegels für knapp 11 000 Euro haben die Förderer inzwischen verworfen. Angedacht sind jetzt einzelne Ampelschirme.

Mit dem Verkauf der Adventskalender haben Gemeinde, Isu, Ufo und die Brinkumer Interessengemeinschaft (Big) seit 2009 insgesamt rund 34.000 Euro generiert. Davon haben die Fördervereine der Schulen ebenso profitiert wie das Büffelstübchen, der Verein „Gemeinsam“, die Kunstschule sowie die Gruppe „Stuhr ist bunt“. 

Auflage könnte erhöht werden

Anfangs betrug die Auflage 1 000 Exemplare. Ob die Verantwortlichen in diesem Jahr noch einmal aufstocken, steht nicht fest. Ausschlaggebend dafür sei unter anderem die Zahl der Vorbestellungen, sagt Wimmelmeier. Zudem müssten die Firmen wieder genügend Preise zur Verfügung stellen. „Das ist kein Selbstläufer.“ Fest steht: Einen Kalender inklusive Erlös in vergleichbarer Höhe soll es wieder geben.

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