Erlös der Abi-Abschlussfeier

2.000-Euro-Spende an das MGH: „Überwältigende Nachricht“

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Über 2 000 Euro für das Mehrgenerationenhaus freut sich dessen Leiterin Daniela Gräf (vorne l.). Stellvertretend für den Abijahrgang 2017 überbrachten Beke-Carolin Bockhop und Isabell Wellner das Geld. Es ist für den Fahrdienst (Hintergrund) gedacht.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Unverhofft kommt oft: Kurz vor Weihnachten freut sich das Brinkumer Mehrgenerationenhaus (MGH) über eine Spende von 2 000 Euro. Das Geld, das unter anderem aus Überschüssen der Abiturfeier 2018 der KGS Brinkum stammt, haben stellvertretend für ihren damaligen Jahrgang Beke-Carolin Bockhop (18) und Isabell Wellner (19) überreicht.

Für MGH-Leiterin Daniela Gräf war das nach eigener Auskunft eine „überwältigende Nachricht“. Sie lud die beiden jungen Frauen in die Einrichtung ein, um sich persönlich bei den Abiturienten zu bedanken. „Das ist nicht alltäglich“, stellte Gräf bei dieser Gelegenheit fest.

Bei der Organisation der Abifeier in der Vegesacker Strandlust hatte das Abikomitee unter Federführung von Beke-Carolin Bockhop und Isabell Wellner einen großzügigen Puffer eingeplant, um auf jeden Fall mit dem Geld hinzukommen. Die Überschüsse wanderten in die Jahrgangskasse, ebenso wie weitere Erlöse aus Partys im 11. und 12. Schuljahr sowie aus dem Verkauf der Abizeitung an Schüler und deren Eltern.

Für die beiden Mädchen war klar, dass von dem Betrag eine örtliche Einrichtung profitieren soll. „Das Geld sollte nicht in einem großen Topf verschwinden“, sagt Beke-Carolin Bockhop. „Da kamen wir schnell auf das Mehrgenerationenhaus.“ Zuvor hatten die beiden sich bei ihren Jahrgangskollgen erkundigt, ob es in Ordnung sei, den Betrag zu spenden. „Alle fanden das gut.“

Geld für den Mittagstisch gedacht

Nach Auskunft von Daniela Gräf ist das Geld für den Service „Mittagstisch – nicht nur für Senioren“ gedacht. Täglich serviert die Einrichtung durchschnittlich 15 Mittagesen und bietet darüber hinaus an, die nicht mehr mobilen Teilnehmer kostenfrei von zu Hause abzuholen und somit deren gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. „Ein Taxi wäre ja teurer als das Essen. Die Menschen kommen zum Teil aus Varrel und Erichshof“, begründet Gräf.

Für diesen Service fallen Kosten an. „Den Fahrern soll kein Nachteil daraus entstehen, dass sie ehrenamtlich mit ihrem eigenen Wagen für uns tätig sind“, sagt Gräf. Deshalb zahlt ihnen das MGH Kilometergeld und versichert über eine Gruppenpauschale Personen und Fahrzeuge. Insgesamt beteiligen sich fünf regelmäßige und einige Ersatzfahrer an dem Bringdienst.

Zu welchem Teil die Spende den jährlichen Aufwand deckt, vermag Gräf nicht genau zu sagen. „Mal müssen wir viele Mittagsgäste abholen, mal nur zwei oder drei. Das kann man gar nicht planen.“ Gleichwohl sollte der Betrag ausreichen, um die Kilometerkosten eines halben Jahres zu finanzieren.

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