Kosten von 800 000 Euro allerdings „ein kleiner Schock“ / Tim Engelke ist neuer erster Vorsitzender

TSV Heiligenrode plant Anbau an das Vereinsheim

Das Vereinsheim soll einen Anbau erhalten.
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Das Vereinsheim soll einen Anbau erhalten.

Heiligenrode – Mit Spannung haben die Mitglieder des TSV Heiligenrode während ihrer Jahreshauptversammlung auf die Vorstellung eines neuen Bauvorhabens durch den Architekten Torsten Bode gewartet. Durch den seit Jahren starken Zuwachs in der Fußballsparte fehlen Umkleide- und Duschkabinen.

Laut Mitteilung sieht der Plan einen Anbau an das Vereinsheim in Richtung Kindergarten vor, und zwar mit drei Umkleiden, einem Schiedsrichterraum sowie einer Erweiterung des oberen Bewegungsraums. Es wird einen separaten Außenzugang über eine Treppenanlage geben. Bode betonte, dass dies ein Vorentwurf sei, um fristgerecht Fördergelder beim Landessportbund zu beantragen und eine Bauvoranfrage bei der Gemeinde einzureichen. Die geplanten Kosten von 800 000 waren allerdings „ein kleiner Schock“, wie es in der Mitteilung weiter heißt, denn diese Summe stelle den Verein vor Probleme.

Die Wahl zum ersten Vorsitzenden war endlich von Erfolg gekrönt: Der bisherige zweite Vorsitzende Tim Engelke erklärte sich dazu bereit, da er in Kevin Krombach einen Kandidaten für den Posten des Stellvertreters gefunden hatte. Schatzmeister ist nun Justus Runte, der die erste Herrenmannschaft trainiert. Als zweiten Schriftwart bestätigten die Mitglieder Finn Kortkamp, als ersten Beisitzer Markus Müller. Kolja Schnackenberg wird künftig nicht nur als Trainer, sondern auch als Sportwart tätig sein, als Jugendwart fungiert Peter Risler.

Verabschiedet wurden in der Sitzung Birgit und Erich Wehrenberg, die als Bürokraft beziehungsweise Schatzmeister dem TSV lange Jahre große Dienste geleistet hatten. Erich Wehrenberg präsentierte noch einmal positive Zahlen: Das Vereinsergebnis lag mit 30 450 Euro höher als geplant, auch die Mitgliederstärke ist mit 1 014 besser als in den vergangenen Jahren. „Der Verein ist so aufgestellt, dass die sportlichen Aktivitäten und sonstige Ausgaben gut aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden können“, teilt der TSV mit.

Beim Punkt „Corona“ wurde festgestellt, dass es schön gewesen wäre, wenn die Vereine sich über den Gemeindesportring hätten austauschen können. Die Sparten hätten sehr viel allein entschieden. Engelke betonte, dass es viel Zeit gekostet habe, entsprechende Strukturen zu schaffen, um wieder einen Sportbetrieb zu ermöglichen. Probleme gebe es vor allem bei den Hallenzeiten. Gemeinsam mit dem Gemeindesportring solle festgestellt werden, wie viele Zeiten dem TSV zustehen. Es werde deshalb auch einen Termin mit dem Bürgermeister geben.  ps / ah

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