Treffen der Ortswehr Groß Mackenstedt

Mehr zu tun als im vergangenen Jahr

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Funktionsträger sowie geehrte und beförderte Mitglieder der Ortsfeuerwehr Groß Mackenstedt.

Gr. Mackenstedt - Mit 64 Einsätzen war die Freiwillige Feuerwehr Groß Mackenstedt im vergangenen Jahr deutlich mehr gefordert als 2014. Darauf blickte Ortsbrandmeister Thomas Türke am Freitagabend im Gasthaus Stührmann zurück, wo er unter anderem den Ersten Gemeinderat Ulrich Richter und Gemeindebrandmeister Michael Kalusche begrüßte.

Einen arbeitsreichen Beginn brachte das Sturmtief „Niklas“ mit 15 Einsätzen. Hinzu kamen unter anderem technische Hilfeleistungen nach teilweise schweren Verkehrsunfällen in der Gemeinde und auf den Autobahnen, Brände von Autos, etwa eines Altpapiersammelfahrzeugs, ein Großfeuer in Brinkum und das Ausleuchten eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber am Steller See. An allen Tagen waren laut Türke ausreichend Einsatzkräfte verfügbar. Der Truppe gehören zurzeit 61 aktive Mitglieder, davon zwölf Frauen, und 22 Alterskameraden an.

Der prall gefüllte Dienstplan beinhaltete 48 Termine, wobei sich die gemeinsamen Sportdienste einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. „Wir machen kein Larifari“, betonte Türke den hohen Anspruch der Ausbildung.

Das selbständige Arbeiten der Trupps steht in diesem Jahr im Mittelpunkt, da die Erkundungs- und Leitungsaufgaben für die Einheitsführer immer aufwändiger werden. Zudem sollen die Dienste im Wasser erweitert werden. Die Beteiligung an den Lehrgängen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Barrien und der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy war hoch.

Kritische Worte gab es vom Ortsbrandmeister zur Zusammenarbeit mit der Leitstelle nach Inbetriebnahme des Digitalfunks. „Als stark verbesserungswürdig“ sieht Türke, der selbst auf Kreisebene als Ausbilder in Sprechfunklehrgängen tätig war, die Neuerungen und wünscht sich klärende Gespräche mit der Leitstelle. Gemeindebrandmeister Michael Kalusche lobte die gute Zusammenarbeit bei überörtlichen Einsätzen. Einen großen Vorteil sieht er in der interkommunalen Ausbildung der Nordkreisregion.

Richter überbrachte Grüße von Rat und Verwaltung. Er freute sich darüber, dass die Gemeinde die Bedürfnisse der Feuerwehr habe erfüllen können. Statt von „Wünschen“ sprach Richter von „Bedarfsleistungen“, die das Ehrenamt zusätzlich anerkennen und würdigen würden.

Lara Feldmann, Samantha Poerschke und Mateusz Adam Kurzyna wechselten aus der Jugendfeuerwehr in die Feuerwehr, und als Neuen in ihrer Mitte begrüßten die Mitglieder Ramon Gollner

Beförderungen: Nicole Düßmann zur Hauptfeuerwehrfrau, Kevin Fischer und Steffen Kastens zu Hauptfeuerwehrmännern, Philipp Stampniol zum Löschmeister.

Ehrungen: Henning Sittauer für 25-jährige und Jürgen Waßmann für 40-jährige Dienstzeit und Verdienste im Feuerlöschwesen. Richard Jesionowski für 40-jährige, Herbert Windhorst für 50-jährige und Ehrenbrandmeister Arnold Meyer für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

ak

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