Zwei Jahre in Brinkum

B5-Treff feiert Geburtstag

Zum zweiten Geburtstag des B5 ermöglicht das Wetter auch Open-Air-Kickern. Foto: Jysch
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Zum zweiten Geburtstag des B5 ermöglicht das Wetter auch Open-Air-Kickern.

Brinkum - Von Rainer Jysch. Mit Musik, Unterhaltung, Kinderbespaßung und einem leckeren Kuchenbüfett hat der Treffpunkt B5 in Brinkum am Samstag seinen zweiten Jahrestag gefeiert. Die von Ehrenamtlichen des Flüchtlingsnetzes Stuhr organisierte Begegnungsstätte wurde im April 2017 gegründet.

„B5 hat sich zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Menschen aus Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Sudan, Somalia, Syrien und anderen Kulturen entwickelt“, erklärte Ute Sydow, Koordinatorin des Flüchtlingsnetzes. „Die Besucher sind sehr dankbar für die Hilfe, die sie hier erhalten.“ Seinen Namen verdankt der Treffpunkt der Adresse an der Bremer Straße 5. In den Räumen eines ehemaligen Ladengeschäfts in zentraler Lage hat auch die Lernwerkstatt Büffelstübchen ihren Standort.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Ute Sydow die zahlreichen Gäste der kleinen Jubiläumsfeier. „B5 ist in der kurzen Zeit des Bestehens zu einer Institution geworden“, berichtete sie. „Alles, was wir vor hatten, haben wir auch umgesetzt.“

So kümmern sich Ehrenamtliche um Fragen der Neubürger, helfen diesen bei Formularen sowie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens und vermitteln die deutsche Sprache in einem Sprechcafé.

Einen großen Dank richtete Ute Sydow an die ehrenamtlich Tätigen sowie an die Politik und die Verwaltung der Gemeinde, die die Arbeit des Treffpunkts von Beginn an stark unterstützt hätten.

Tischfußball, Seifenblasen im XXL-Format, Glückrad, Kinderschminken sowie eine Mal- und Bastelecke hatten die Organisatoren als Unterhaltung für die jüngeren Besucher vorbereitet.

Für den musikalischen Rahmen sorgten die „Iranischen Jungs“ mit Laute und exotischen Trommelinstrumenten. Iran-Kenner Horst Lilienthal aus Stuhr hatte das Trio zu dem Jubiläum in Brinkums Mitte eingeladen. Es besteht aus den Brüdern Pedram und Pezhman Mohammadi, die erst seit acht Monaten in Deutschland leben, sowie Mohsen Nejadi Kakavand.

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