Zum zweiten Mal mit der Kamera unterwegs

Topaktuell und rar: Heiligenroder Kalender 2020 geht Mitte Oktober in den Verkauf

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Pastorin Tabea Rösler und Wolfgang Pabst vom Förderverein der Kirchengemeinde stellen den Kalender vor. 

Beim Durchblättern des neuen Heiligenroder Kalenders sei ihr aufgefallen, wie viel in dem Ortsteil mit dem mehr als 825 Jahre alten Kloster-Ensemble zusammenhängt, sagt die Pastorin Tabea Rösler. „Viele finden, dass dies der schönste Teil Heiligenrodes ist. Das finden wir auch.“

Heiligenrode - Wir – das ist der Förderverein der Kirchengemeinde Heiligenrode, der zum fünften Mal als Träger des Projekts auftritt. Gestaltet hat den Kalender Matthias Breitkreuz, Hobbyfotograf und Ehemann der Pastorin. Zum zweiten Mal ist er mit der Kamera losgezogen, in den Jahren zuvor war es Rudolf Franke von der örtlichen Mühlengemeinschaft gewesen.

Das Werk enthält unter anderem Fotos von der Klostermühle, von der Flussfahrt mit der Feuerwehr im Rahmen des Ferienspaßes sowie vom Erntefest am ersten Septemberwochenende. „Damit ist er topaktuell“, sagt Wolfgang Pabst, der erste Vorsitzende des Fördervereins. Kombiniert sind die Aufnahmen mit Monatssprüchen aus den Losungen – dem Andachtsbuch, das für jeden Tag des Jahres je einen Bibelvers aus dem Alten und dem Neuen Testament enthält. „Sie passen oft mit den Fotos zusammen, wenn man seine Fantasie spielen lässt“, sagt Tabea Rösler.

Was ihr Lieblingsfoto sei? „Das Titelbild mit den Sonnenblumen im Pfarrgarten. Ich liebe Sonneblumen“, sagte sie. Für Pabst ist es nicht etwa eines der zwölf Monatsmotive, sondern der Hintergrund des einleitenden Textes: das Marienfresko aus dem 15. Jahrhundert, das hinter der Orgel hängt.

Mitte Oktober soll der Kalender in den Verkauf gehen, ein genaues Datum steht noch nicht fest. Die Pastorin möchte die Publikation während des Erntedankfestes vorstellen und bei der Gelegenheit schon Vorbestellungen entgegennehmen. Das Werk ist für zehn Euro im Klösterli, in der Klosterapotheke und im Eulennest erhältlich. Die Auflage ist auf 100 Stück begrenzt. „Manchmal ist etwas interessant, wenn es rar ist“, sagt Pabst.

In diesem Jahr unterstützen die Käufer die Pflege und den Erhalt des vielfältigen kirchlichen Außengeländes: die Grünflächen rund um das Gotteshaus, das alte Schulgebäude und die Pfarrscheune sowie den Spielplatz und das breite Wegenetz mit Parkflächen für Gottesdienste, Konzerte und andere Veranstaltungen.

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