Feuerwehr beseitigt abgebrochene Äste

Sturm sorgt für sieben Einsätze

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Die Drehleiter kommt nicht nur beim Löschen zum Einsatz. Auch nach einem Sturm leistet sie gute Dienste.

Stuhr - Das Wetter hält die Feuerwehren in Stuhr auf Trab. Nach der Hitze, die mit vielen Flächenbränden verbunden war, bescherte der Sturm am Donnerstag der Feuerwehr sieben Einsätze.

Um 18.25 Uhr wurde die ELO-Gruppe (Einsatzleitung Ort) der Gemeinde Stuhr alarmiert. Sie hat die Aufgabe, bei einer großen Anzahl von Einsätzen im Landkreis die Leitstelle zu entlasten. Hierzu wurde der Einsatzleitwagen aus Fahrenhorst am Feuerwehrhaus in Stuhr aufgebaut. Von dort aus koordinierten Mitglieder der Feuerwehr unter der Leitung des Gemeindebrandmeisters Michael Kalusche und seines Stellvertreters Soenke Heinken die Einsätze für Stuhr.

Der erste Einsatz stand laut Christian Tümena, Gemeindepressesprecher der Feuerwehr, gleich um 18.25 Uhr an. Auf der A 1 war zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum, Fahrtrichtung Hamburg, ein Baum über die Lärmschutzwand gefallen. Er blockierte die rechte Fahrspur. Zur Beseitigung wurden die Wehren aus Groß Mackenstedt und Brinkum alarmiert. Mit der Kettensäge zerkleinerten sie den Baum.

Auf der Rückfahrt zum Standort unterstützten die Kräfte aus Groß Mackenstedt die Polizei an anderer Stelle dabei, einen Ast von der Autobahn zu entfernen.

Mehrere Äste versperrten Straßen und den Deich

Auch die Mitglieder der Brinkumer Wehr kamen auf dem Rückweg an mehreren Orten vorbei, an denen ihre Hilfe gebraucht wurde. Um 18.45 Uhr mussten in der Ernst-Abbe-Straße zwei Bäume entfernt werden. An der Straße Am Rövekamp drohte gegen 19.10 Uhr ein Ast auf die Fahrbahn zu fallen.

Um 19 Uhr wurde die Feuerwehr Stuhr alarmiert. An der Schwäbisch-Hall-Straße in Kuhlen am Bremer Flughafen blockierte ein abgebrochener Teil eines Baumes den Deich.

Der nächste Einsatzort lag in Heiligenrode. Ein Baum lag quer über der Straße Gerdshütteweg (Bürstel). Zur Beseitigung rückte die Feuerwehr Heiligenrode aus. Auf der Rückfahrt zum Feuerwehrhaus kamen die Einsatzkräfte aus Heiligenrode noch an einem Baum in der Straße Am großen Heerweg vorbei, von dem ein großer Ast auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Da der Ast in einer Höhe hing, die mit einer normalen Leiter nicht erreichbar war, wurde die Drehleiter aus Brinkum hinzugerufen.

Der letzte Einsatz stand um 21.19 Uhr an. In der Straße an den Ruschen in Brinkum drohte ein größerer Ast auf die Fahrbahn zu fallen. Dieser wurde – ebenfalls mithilfe der Drehleiter – abgesägt.

Mit in Summe sieben Einsätzen im Gemeindegebiet hielten sich die Auswirkungen dieses Sturmes aus Sicht der Feuerwehr im Vergleich zu den über 100 Einsätzen aufgrund des letzten Herbststurms in Grenzen.

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