Stuhrer und Weyher erwerben „Juleica“

Auf demWeg zum Jugendleiter

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Gruppendynamische Ausbildung im Jugendhaus „No Moor“ in Moordeich.

Stuhr/Weyhe - Gegenwärtig arbeiten 18 Jugendliche daran, ihre „Juleica“ zu erwerben, die Jugendleitercard. Diese ist ein amtlicher Ausweis, den Personen im Alter ab 16 Jahren dann erhalten können, wenn sie pädagogische Grundlagen und rechtliches Fachwissen nachweisen.

Zur Vorbereitung auf die „Juleica“ gehört ein 50-Stunden-Lehrgang, den die Teilnehmer aus Stuhr und Weyhe gegenwärtig im Jugendtreff „No Moor“ sowie im Jugendheim in Wöpse absolvieren.

Andrea Schattner und Hans Schüler vom Stuhrer Team Jugendarbeit sowie erstmals auch der neue Weyher Gemeindejugendpfleger Carsten Platt und einige themenspezifische Unterstützer bereiten den Nachwuchs auf gemeinsame Aktionen vor und informieren sie über wichtige gesetzliche Vorschriften, beispielsweise zur Aufsichtspflicht oder zu altersangemessenen Einschränkungen. Außerdem lernen die Jugendlichen das richtige Auftreten vor Gruppen, und auch Spiele- und Medienpädagogik gehören zu den Kursinhalten, die die Ausbilder in lockerer, fröhlicher Runde vermitteln.

Für die Gestaltung des kommenden Wochenendes, das die Gruppe erneut im Landheim Wöpse verbringt, gaben die Betreuer Aufgaben an Kleingruppen aus. Die meisten Gruppen wählen ihre Themen aber selbst, bereiten Spiele sowie andere Aktionen vor und besorgen die dazu notwendigen Utensilien.

Bewegungs- und Kennenlernspiele, so genannte „warm ups“, gehören ebenso dazu wie Projekte, beispielsweise eine Fotosafari oder ein Kochduell. Der jeweiligen Präsentation folgt das gemeinsame Gespräch, in dem die Teilnehmer Gelungenes loben und gleichzeitig Möglichkeiten ansprechen, wie Details verändert oder verbessert werden könnten. Die Abschlussveranstaltung geht am Donnerstag, 3. März, von 18 bis 20 Uhr im Stuhrer Rathaus über die Bühne.

Die meisten Mädchen und Jungen sind bereits Mitglieder in Vereinen, Verbänden oder kirchlichen Gruppen. Dort werden sie auch nach dem Erwerb der „Juleica“ ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig sein. Andere Jugendliche haben sich noch nicht festgelegt, welche Aufgabe sie mit der „Juleica“ übernehmen wollen. Auf sie könnten die Gemeindejugendpfleger zurückgreifen, wenn bei bestimmten Projekten eine Mithilfe erforderlich ist.

Mit der „Juleica“ erhalten die Inhaber auch einen Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Vergünstigungen. In Weyhe ist damit zum Beispiel eine kostenlose Nutzung des Freibads, in Stuhr der Bibliothek verbunden. Bundesweit sind „Juleica“-Inhaber kostenlos Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk.

bt

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