Günstig und auch gut

Stuhrer Fundbüro leert Keller

+
Reichlich Räder werden Andreas Leder, Leiter des Stuhrer Bürgerbüros (Bild), und Jürgen Brinkmann am Sonnabend im Stuhrer Rathaus versteigern.

Stuhr - Von Manuela Beer. Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten! Am kommenden Sonnabend kommen im Stuhrer Rathaus allerlei Fundsachen unter den Hammer. Die Versteigerung im Ratssaal beginnt um 11 Uhr. Bereits ab 10.30 Uhr können Interessierte die einzelnen Positionen genau unter die Lupe nehmen.

„Wir versteigern 46 Fahrräder und acht weitere Posten wie Werkzeug, Taschen und Kleidung“, sagt Andreas Leder, Leiter des Stuhrer Bürgerbüros. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jürgen Brinkmann wird er die nach 2012 und 2013 dritte Versteigerung durchführen und sicherlich wieder mit manchem flotten Spruch für Heiterkeit beim Publikum sorgen. „Die Bühne verpflichtet. Wir versuchen, die Versteigerung ein bisschen lustig zu gestalten“, sagt Leder.

Das Mindestgebot beträgt 1 Euro. Räder & Co. können also günstig erworben werden. Wie die Versteigerungen in den beiden Vorjahren gezeigt haben, sind gute Räder bereits für 30 bis 40 Euro zu bekommen, vereinzelt liegen die Gebote bei 80 Euro. Reparaturbedürftige Drahtesel fanden in den Vorjahren aber auch schon für deutlich unter 20 Euro einen neuen Besitzer.

„Mit den Versteigerungen haben wir gute Erfahrungen gemacht“, sagt Leder. Im vergangenen Jahr verfolgten rund 300 Gäste die Auktion. Mit einem ähnlich großen Interesse rechnet Leder für den kommenden Sonnabend nicht unbedingt. „Wenn um die 100 Leute kommen, ist das ein gutes Ergebnis.“

Unabhängig von der Zahl der Besucher gehe es schließlich darum, die zur Versteigerung kommenden Fundsachen komplett an den Mann oder an die Frau zu bringen. „Hauptsache, wir sind die Sachen los und wir bekommen etwas Geld in die Gemeindekasse“, verdeutlicht Leder die Zielstellung.

Bei den Auktionsposten handelt es sich um Fundsachen aus dem gesamten Gemeindegebiet. Ausgeschlossen von der Auktion sind Datenträger wie etwa Smartphones. Diese dürfen aus Gründen des Datenschutzes nicht versteigert werden bis auf Weiteres aufbewahrt.

Mindestens sechs Monate werden die Fundsachen in einem Kellerraum des Stuhrer Rathauses gelagert, um sie bei Nachfrage den Besitzern zurück geben zu können. Allerdings, so erzählt der Leiter des Bürgerbüros, sei es ausgesprochen selten, dass jemand im Rathaus nach einem verlorenem Gegenstand fragt. Leder: „Es gibt immer noch Bürgerinnen und Bürger, die nicht wissen, dass wir Fundsachen aufbewahren.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Meistgelesene Artikel

34-Jähriger bei Kollision schwer verletzt

34-Jähriger bei Kollision schwer verletzt

34-Jähriger bei Kollision schwer verletzt
Tote Schafe liegen weit verstreut im Sulinger Moor

Tote Schafe liegen weit verstreut im Sulinger Moor

Tote Schafe liegen weit verstreut im Sulinger Moor
Wie aus einer anderen Zeit: Familie errichtet historisches Fachwerkhaus neu

Wie aus einer anderen Zeit: Familie errichtet historisches Fachwerkhaus neu

Wie aus einer anderen Zeit: Familie errichtet historisches Fachwerkhaus neu
Beratung trifft auf Einkaufslaune: Gutes Wetter sorgt für volle Geschäfte

Beratung trifft auf Einkaufslaune: Gutes Wetter sorgt für volle Geschäfte

Beratung trifft auf Einkaufslaune: Gutes Wetter sorgt für volle Geschäfte

Kommentare