28 Gäste beteiligten sich an Radtour 

Moderne Landfrauen und ihre Höfe

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Im Garten der Familie Bischoff legen die Teilnehmer eine Kaffeepause ein. 

Stuhr - Von Heiner Büntemeyer. 28 Gäste haben sich an der Radtour der Stuhrer Gästeführer beteiligt, die unter dem Motto stand „Moderne Landfrauen verändern Höfe“. Wegen der großen Teilnehmerzahl ging es in zwei Gruppen auf die Tour. Eine Gruppe führte Edith Sindermann, die zweite Gruppe leitete Heike Göde.

Die erste Etappe war ziemlich kurz und führte vom Rathaus zur Stuhrreihe, wo Maren Bischoff im Garten ihrer Floristikdiele die Tische schon für eine Kaffeetafel gedeckt hatte. Im Schatten der Bäume ließen sich die Gäste den Kuchen schmecken und lauschten dabei Maren Bischoff, die über die Veränderungen auf dem ehemaligen Bauernhof informierte.

Da die Hoffläche für den Vollerwerb zu klein war, wurden die Wiesen und Äcker verpachtet. Allerdings blieben noch ein großer Hausgarten, der Hofplatz, der Gemüsegarten und das ehemalige Bauernhaus mit den Ställen, die sich nicht verpachten ließen. Um sich die Gartenarbeit wenigstens ein wenig zu erleichtern, entschloss sich das Ehepaar Bischoff, in einem Teil des Gartens Tannen anzupflanzen und diese im Dezember als Weihnachtsbäume zu verkaufen. Die ehemalige Diele mit dem angrenzenden Kuhstall wurde vor genau 25 Jahren in eine Floristikdiele umgewandelt. „Damit habe ich meinen Beruf zu meinem Hobby gemacht“, sagt die gelernte Floristin Maren Bischoff mit einem Lächeln auf den Lippen. Damit es auch wirklich ein Hobby bleibt, stellt sie ihre Erzeugnisse nur einmal im Jahr beim Stuhrer Bauernmarkt aus.

Sie freute sich darüber, dass sich die vielen Gäste in ihrem Garten wohlfühlten. „Eigentlich könnte hier unsere Tour schon enden“, meinte eine Teilnehmerin. Aber damit kam sie nicht durch, denn es gab auf der insgesamt etwa 20 Kilometer langen Rundfahrt noch ein zweites Ziel: den Hof von Anke Rogge in Imprump. Sie hatte ihren Hof anders als Maren Bischoff entwickelt. Sie hatte kräftig investiert, hatte die Anzahl der Milchkühe vergrößert und einen modernen Milchviehbetrieb geschaffen. Von besonderem Interesse war für die Teilnehmerinnen der moderne Melkroboter, der selbstständig erkennt, wann eine Kuh gemolken werden muss und ihr sogar das Melkgeschirr anlegt.

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