„Stimmung ist immer super“

Teilnehmer schätzen den Triathlon am Stuhrer Silbersee

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Die vielen Gäste und Angehörige sehen beim Triathlon am Silbersee viele spannende Wettkämpfe. 

Stuhr - Von Maren Jensen. Konzentriert starrt Phillip Fahrenholz auf Weyhe auf die Zielline am Stuhrer Silbersee. In wenigen Metern hat er es geschafft. Die Menge am Rand jubelt. Auf seiner Stirn sammeln sich Schweißperlen. Dann: Siegesschreie.

Zum zweiten Mal hat der 25-Jährige am Sonntag den Titel des Gesamtsiegers Olympische Distanz beim 24. Triathlon am Silbersee ergattert. Stolz trägt er seine schwarz, rot, goldene Scherpe um die Schultern und wird von seiner Familie in die Arme geschlossen.

Arne Tonn siegt bei erster Teilnahme mit der Staffel

Mehr als 3500 Zuschauer feuern die rund 1100 Sportler beim Schwimmen, Laufen und Radfahren an. Darunter Sylvia Mars aus Verden. „Meine Tochter macht das erste Mal mit, und da ist die ganze Familie zum Anfeuern gekommen“, sagt sie. Auf Bierbänken direkt am See können es sich die Zuschauer gemütlich machen. Ebenfalls aus Verden reiste Teilnehmer Arne Tonn vom TV Baden an. Er erreicht mit seinem Team den ersten Platz der Herren-Staffel. „Ich war selbst ganz überrascht über den Sieg“, sagt er. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern ist er zum ersten Mal dabei.

Bereits den sechsten Auftritt hatten Carsten Lux und Christoph Gross. „Die Stimmung hier ist immer super. Wir sind auch das nächste Mal wieder mit dabei“, verspricht Lux.

200 Ehrenamtliche lassen die Veranstaltung zum Erfolg werden

Während die Teilnehmer sich um 14 Uhr für ihre letzten Sprints vorbereiten, atmet Organisator Jan Neubauer auf: „Es ist wieder einmal alles reibungslos verlaufen“, freut er sich. Seit fünf Uhr morgens steht er auf dem Platz und läuft von einem Startpunkt zum anderen.

Besonders mit der Arbeit der 200 ehrenamtlichen Helfer ist Neubauer zufrieden. „Das Wichtigste ist schließlich, dass alle heile ins Ziel kommen.“ Seit mehr als 13 Jahren organisiert er das Sport-Ereignis mit seiner Frau Maria Neubauer.

Als die Schwimmer zum Start ins Wasser gehen, sprechen die Helfer der DLRG aufgeregt in ihre Funkgeräte. Sowohl auf dem Wasser in Booten als auch auf den Badeinseln und am Ufer schauen sie einsatzbereit auf die Teilnehmer. Verletzte gibt es zum Glück keine.

Helfer absolvieren bei ihrer Arbeit einen Halbmarathon

Nur bei den Radfahrern kommt es zu einem Zwischenfall. Eine 20-Jährige klappt plötzlich zusammen: Kreislaufprobleme. In wenigen Sekunden ist der Krankenwagen gerufen und erste Hilfe geleistet. Helfer Thomas Müller war zu dem Zeitpunkt führender Fahrradlotse. „Da hat man gemerkt, wie gut die Helfer hier zusammenarbeiten und wie schnell Hilfe geleistet werden konnte“, sagt er stolz.

Vor allem zur Mittagszeit ist der Ansturm der Zuschauer groß. Mehr als 700 Besucher versuchen gleichzeitig, zum Silbersee zu kommen. „Das war die anstrengendste Zeit. Man kann richtig aufatmen wenn das vorbei ist“, erzählt Holger Nasko, der seit fünf Jahren in der so genannten „Wechselzone“ arbeitet, wo die Zuschauer ein- und ausgelassen werden.

Flüchtig wirft der Ehrenamtler einen Blick auf seinen Schrittzähler am Handgelenk. 18,5 Kilometer ist er heute schon gelaufen. „Bis 21 Uhr ist es ein Halbmarathon“, sagt er lachend.

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