Spielleitplanung für das Pilotprojekt Briseck wird konkret

Attraktive Plätze für Kinder und Senioren schaffen

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Uwe Helmes, Geschäftsführer der Gesellschaft „Stellwerk Zukunft“, erläutert im Rathaus, wie man Kinder, Jugendliche und Senioren in die Spielleitplanung im öffentlichen Raum einbeziehen kann.

Stuhr - Von Rainer Jysch. „Groß und Klein in Stuhr daheim!“ – so lautet der Leitgedanke, mit dem sich die Gemeindeverwaltung unter Beteiligung der Bürger um die Entwicklung von öffentlichen Flächen kümmern will. Nach einer Auftaktveranstaltung im Juni trafen sich am Montagabend Interessierte sowie Vertreter von Schulen, Organisationen und Vereinen im Rathaus, um das Thema „Spielleitplanung“ in eine konkrete Phase zu bringen und die nächsten Schritte einzuleiten.

„Wir möchten die Verweilqualität an Aufenthaltsorten für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen im Zusammenklang mit der älteren Generation verbessern“, nannte Ayse Gül Önder vom Fachbereich Stadtplanung die Zielsetzung des Pilotprojekts Briseck. „Es bestehen dort viele öffentliche Grünflächen und Plätze. Auch gibt es einen großen Anteil von Kindern und Jugendlichen für die wir multifunktionale und generationsübergreifende Plätze schaffen wollen“, sagte Gül Önder.

Uwe Helmes übernahm die Moderation. Er ist Geschäftsführer des „Stellwerks Zukunft“, das als gemeinnützig anerkannte Gesellschaft für Familien- und Jugendhilfe, Jugend- und Gruppenarbeit, Partizipation und Moderation und für Fortbildungen in Vechta sitzt. Er berichtete, wie man Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren am besten für die Mitwirkung an einer solchen Planung begeistern kann.

So solle bei diesen Zielgruppen zunächst eine Bestandsaufnahme mittels Fragebogen erfolgen. Welche Plätze werden angenommen, welche nicht? Welche Wünsche bestehen, welche Ärgernisse sollen abgestellt werden? Auch eine Begehung der Flächen vor Ort und die Einbindung der Anwohner solle in den nächsten Wochen organisiert werden.

Die Arbeitsgruppe Spielleitplanung, die sich aus Vertretern der Verwaltung und der Kommunalpolitik zusammensetzt, begleitet das Projekt. Zwei Freiwillige aus dem Kreis der Teilnehmer erklärten sich am Montagabend bereit, darin mitzuwirken. Die Arbeitsgruppe entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt, welche Ideen umgesetzt werden sollen und welche nicht.

„Bisher lag die Stadtplanung ausschließlich in den Händen der Verwaltung. Wir möchten mit dem Pilotprojekt ausprobieren, ob die Spielleitplanung geeignet ist, die Anwohner und insbesondere die genannten Zielgruppen mit einzubinden“, erklärte Gül Önder. Langfristig ginge es bei dem Projekt auch darum, bei Kindern und Jugendlichen in Stuhr das Bewusstsein für die Stadtplanung zu stärken.

Die Ergebnisse der jetzt eingeleiteten Schritte sind nicht vor März kommenden Jahres zu erwarten, hieß es weiter.

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