Nachwuchs kommt

Seckenhauser Feuerwehr: Aus Sorgenkind wurde Musterkind

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Gemeindebrandmeister Michael Kalusche (l.), der stellvertretende Ortsbrandmeister Bernd Dücker (2.v.l.) und Ortsbrandmeister Henning Bolte (r.) ehren Dennis Rösing (3.v.l.) und befördern Jannes Wessels, Eike Holthusen und Kevin Brode (v.l.). Hartmut Martens freut sich als Vertreter der Gemeindeverwaltung mit. 

Seckenhausen - „54 Feuerwehrleute sind aktuell in der Ortsfeuerwehr Seckenhausen aktiv, darunter vier Frauen“, berichtete Ortsbrandmeister Henning Bolte auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im Feuerwehrhaus. Bei den Senioren gebe es zehn Kameraden und in der Jugendfeuerwehr seien acht Jugendliche aus Seckenhausen tätig, darunter drei Mädchen. Er freute sich, dass die Gemeinde seit September in Roman Kunst wieder einen Jugendfeuerwehrwart engagierte.

Im vergangenen Jahr musste die Wehr insgesamt 25 Mal ausrücken, darunter elf Mal zur Brandbekämpfung und acht Mal zu Hilfeleistungen. Am 11. März halfen die Aktiven der Polizei bei der Öffnung eines Autos. Im April sei ein Flächenbrand in der Timmstraße erwähnenswert, sagte Bolte, ebenso der Brand eines Imbisses in Fahrenhorst am 14. Mai. Ebenfalls am 14. Mai musste die Wehr den Brand an einem Auto mit Wohnwagen löschen. Auch diverse Sturmschäden im Herbst hatten die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Im Oktober befreiten die Löschkräfte eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug an der Delmenhorster Straße.

Der Ortsbrandmeister freute sich über einen guten vierten Platz bei dem Kuppelcontest in Brinkum, bei dem Gemeindewettbewerb am 25 Mai hatten die Seckenhauser den fünften Platz erreicht. Weitere Aktionen des Jahres waren das Osterfeuer, die Ferienspaßaktion für 45 Kinder sowie der Laternenumzug im Oktober.

Er gratulierte Heinrich Lammers zum Bundesverdienstkreuz für seine zahlreichen Einsätze.

Für das neue Jahr steht die Vorbereitung der digitalen Alarmierung im Vordergrund, beendete Henning Bolte seinen Jahresbericht.

Immer neue Mitglieder bei Jugendfeuerwehr 

Jugendfeuerwehrwart Roman Kunst berichtete, dass die Nachwuchsorganisation immer neue Mitglieder begrüßt. Das sei aber notwendig, weil es jedes Jahr Übertritte in die aktive Feuerwehr gebe, im vergangenen Jahr deren sieben.

Insgesamt hätten die Jugendlichen 2017 434 Dienststunden geleistet. Gut angekommen sei die Übernachtung im Feuerwehrhaus Fahrenhorst mit Nachtwanderungen. Auch an die Wochenendfahrt nach Vechta erinnere er sich gerne.

Gemeindebrandmeister Michael Kalusche erklärte, dass die Mitgliederzahl in der Gemeinde mit 343 in den vergangenen Jahren ziemlich konstant sei, kritisch betrachtete er die Änderung des Brandschutzgesetzes, bei der das Alter der Aktiven auf 67 Jahre angehoben werden soll.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Cord Tinnemeyer lobte die Mitgliedersteigerung auf 22 Aktive in der Jugendfeuerwehr Fahrenhorst-Seckenhausen. „Aus dem Sorgenkind ist ein Musterkind geworden“, sagte Tinnemeyer.

Die Grüße der Gemeinde überbrachte Hartmut Martens, Fachbereichsleiter Bürgerservice, Verkehr und Feuerwehr. Er wünschte den Löschkräften viele einsatzfreie Zeiten, und dass sie von ihren Einsätzen immer wieder gesund nach Hause kommen. 

bos

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