Am Sonntag sind viele alte Gebäude zu besichtigen / Außerdem Ernte- und Sommerfest

Offene Denkmäler und Feste

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Das Mühlenensemble Heiligenrode öffnet am Sonntag. Archivfoto: Ehlers

Stuhr - Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, präsentieren sich wieder zahlreiche Gebäude in der Gemeinde Stuhr unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ den Besuchern.

Von 11 bis 18 Uhr sind in Heiligenrode zahlreiche Bauwerke zu besichtigen. So zum Beispiel die Klosterkirche St. Marien. Das aus dem 13. Jahrhundert stammende Gotteshaus beherbergt bemerkenswerte Fresken, und das Geläut zählt zu den ältesten innerhalb der Landeskirche. Die älteste der Glocken stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert, die größte entstand um 1350. Um 10 Uhr beginnt ein Gottesdienst im Festzelt auf der Mühlenwiese anlässlich des Erntefestes. Der Heimatverein Heiligenrode öffnet die alte Schusterwerkstatt und gibt von 11 bis 18 Uhr Einblicke in die alte Handwerkskunst. Ein paar Schritte weiter können sich Interessierte das benachbarte Mühlenensemble anschauen. Durch umfangreiche Restaurierungen ist es möglich, die Müllereitechnik in Betrieb zu zeigen. Die Wassermühle stammt aus dem Jahr 1843. Mitglieder der Mühlengemeinschaft bieten Führungen an. Das Backhaus bleibt an diesem Tag zwar geschlossen, aber der Heimatverein bietet Kaffee und Kuchen auf der Mühlenwiese im Rahmen des Erntefestes an. Im ehemaligen Müllerwohnhaus ist die Ausstellung der Stipendiatin Yeon-Ji Kim zu sehen.

In Brinkum öffnet die Kirche zum Heiligen Kreuz von 11 bis 17 Uhr. Die Besucher haben am Sonntag die Möglichkeit, das alte Uhrwerk und die Glocken zu besichtigen. Im Ortsteil Stuhr ist von 11 bis 16 Uhr die St.-Pankratius-Kirche an der Stuhrer Landstraße zu besichtigen. Besonders sehenswert ist unter anderem der aus Eichenholz geschnitzte spätgotische Flügelaltar.

Auf Gut Varrel feiert der gleichnamige Förderverein am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 18 Uhr sein Sommerfest (wir berichteten). Das Gutshaus, die Scheune, das Backhaus und die Wassermühle sind für Besichtigungen geöffnet. Ein Hobbykunstmarkt sowie Speisen und Getränke runden das Angebot ab. Das Varreler Rauchhaus an der Grünen Straße 8 ist am Sonntag ebenfalls von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Es entstand um 1830, die Gemeinde erwarb es 1989 und übergab es dem Förderverein Gut Varrel 2005 zur Restaurierung und Nutzung.

sb

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