Burdenski Sportswear zieht nach Bremen

Sonnabend ist Schluss in Brinkum

Bessere Möglichkeiten im Bremer Ortsteil Habenhausen: Burdenski schließt in Brinkum. - Foto: Ehlers

Brinkum - Von Katrin Köster. Bunte Plakate verkünden es seit mehreren Wochen: Burdenski Sportswear verlässt Brinkum. Am kommenden Sonnabend, 28. Mai, öffnen Geschäftsführer Reyhan Gök und seine Mitarbeiter zum letzten Mal die Pforten an der Syker Straße. Anfang Juni geht es im größeren, neuen Domizil in Bremen-Habenhausen weiter.

Wenn am Sonnabendmittag die letzten Kunden das Geschäft verlassen haben, wollen Reyhan Gök und sein Team in Brinkum die Schotten dicht machen. „Wir nehmen außer den Waren nur die Telefonanlage und die EDV aus dem alten Geschäft mit. Der neue Laden hat ein ganz anderes Konzept“, berichtet Gök.

Ab Sonnabend, 4. Juni, soll es in den neuen Räumen im Gewerbepark Borgwardstraße weitergehen. „In der Woche davor sind wir nur telefonisch erreichbar“, informiert Gök. Die Telefonnummer bleibe gleich, der Name Burdenski Sportswear erhalten. Lediglich die Adresse ändere sich, sagt Gök.

Der Umzug bedeutet auch das Ende einer dreijährigen Suche: „In Brinkum ging es von den Räumen her nicht mehr“, stellt Gök fest. Sie waren zum Schluss schlicht zu klein, um die wachsende Nachfrage langfristig bedienen zu können.

„Die Gemeinde hat uns sehr bei der Suche nach einem neuen Standort geholfen“, so Gök. Aber leider habe sich keine passende Fläche gefunden, bedauert er.

Einen Teil des Geschäfts beispielsweise auf einen anderen Standort in Stuhr auszulagern, das sei für ihn keine Alternative gewesen, so Gök. Das habe man mit der Eröffnung einer Filiale in Bassum bereits 1998 getestet und wieder verworfen. „Eine Zweigstelle passt nicht zu unserer Philosophie. Ich möchte alle Topkräfte gebündelt an einem Ort haben“, betont der Unternehmer.

In Habenhausen verfügt das Geschäft nun über insgesamt 900 Quadratmeter Fläche, davon 600 Quadratmeter für den Verkauf. In Brinkum sind es alles in allem 300 Quadratmeter Fläche. Derzeit beschäftigt Gök zehn Mitarbeiter, am neuen Standort sollen noch zwei bis drei dazukommen. „So können wir den Kunden mehr Auswahl und Service anbieten.“

Neben dem zusätzlichen Platz war dem Geschäftsführer die gute Erreichbarkeit des neuen Ladens wichtig. Immerhin sollen seine Stammkunden weiterhin bequem zum Geschäft kommen und dort ausreichend Parkplätze vorfinden. „Darum wollten wir auch auf dieser Weser-Seite bleiben“, ergänzt Gök. Zu seiner Kundschaft zählt er Vereine und Sportler aus Bremen und Umgebung: aus dem Landkreis Diepholz, Wildeshausen, Verden, Oldenburg und Walsrode. Schwerpunkte sollen laut Gök weiterhin die Vereinsausrüstung sowie der Veredelungs- und Bestickungsservice sein. Zudem möchte das Team eine größere Auswahl an Fußball-, Handball- und Fitnessequipment anbieten.

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