Sommerkonzert der Kreismusikschule dokumentiert Freude der Kinder am Zusammenspiel

Kleiner und großer Nachwuchs begeistert

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Schon die kleinen Musiker lassen ihre Bögen gekonnt über die Saiten gleiten.

Varrel - Großer Bahnhof für den Nachwuchs der Kreismusikschule am Sonntagnachmittag auf Gut Varrel: Kaum ein Stuhl blieb frei, denn Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde wollten natürlich beim Sommerkonzert mit dabei sein.

Uwe Wegert, neuer Leiter der Kreismusikschule und Nachfolger von Stephan Steinkühler, übernahm die Moderation des knapp zweistündigen, bunten Programms. Das startete mit den Kleinsten aus der Streicherklasse der Grundschule Bassum. Die Stücke über Elefanten, Frösche, Hugo Hirsch oder bunten Obstsalat sangen sie zunächst mit Leiterin Birgit Gerke und Sabine Steinkühler am Klavier. Dann setzten sie selbst die Bögen auf die kleinen Geigen und Cellos.

Schon einen Schritt weiter in der Beherrschung von Instrumenten und Tonleiter war das Grundschulorchester Bassum unter Leitung von Sabine Steinkühler und mit Birgit Gerke am Klavier. „Alle Vöglein sind schon da“, „Andante“ und „Irischer Tanz“ brachten die Größeren ohne vorherigen Gesang zu Gehör. Die schwierigen Wechsel der Triolen beherrschte der Nachwuchs zur Freude des Publikums auf beeindruckende Art und Weise. Seinen Applaus hat sich das Orchester redlich verdient.

Fein gemacht mit einheitlichem schwarz-weißen Outfit, die Herren teilweise mit schwarzen Fliegen zu weißem Hemd, trat das Vororchester auf. Unter Leitung von Lydia Slaschjow ging es wie bei den Profis zunächst ans perfekte Stimmen der Instrumente, damit der Zupfwalzer sowie die folgenden Canons, der Can Can und Czárdás ohne Misstöne durch die Gutsscheune ertönten.

Das Mittelstufenorchester mit Leiterin Lydia Slaschjow, Percussionist Philip Sänger und Axel Witt am Klavier kletterte in Sachen Leistungsvermögen ein weiteres Treppchen nach oben. Ausschnitte aus dem „Phantom der Oper“, dem „James Bond Theme“ oder „Edelweiß“ belegten eine reife Leistung der jungen Musiker. Hier wir bei den anderen Vorstellungen blieb der Applaus nicht aus.

Anfang des Jahres hat sich das Jugendsinfonieorchester unter Leitung von Ulrich Semrau zusammengefunden. Unterstützung bekommt es von den Bläsern aus der Mittelstufe. Die Verbindung zwischen „Skyfall“ und der „Peer Gynt Suite Nr.1“ begeisterte das Publikum, das unbedingt eine Zugabe wollte.

„Das große Konzert“ mit seinen unterschiedlichen Leistungsstufen dokumentierte einmal mehr die Freude des Nachwuchses am Zusammenspiel in einer Gruppe. Stress oder Lampenfieber waren nicht zu verspüren, dafür hielten unzählige Smartphones und Kameras der stolzen Eltern die Aufführung für die Nachwelt fest.

ak

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