Umbau und Jubiläum

Kirche und DRK-Ortsverein feiern in Stuhr Sommerfest

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Heiligenrodes Pastorin Tabea Rösler und Wolfgang Pabst, Vorsitzender des Fördervereins der Kirchengemeinde, öffnen am Sonntag die Türen des (noch) im Umbau befindlichen, alten Schulhauses aus dem Jahr 1848.

Heiligenrode - Von Andreas Hapke. Im Erdgeschoss der ehemaligen Heiligenroder Schule aus dem Jahr 1848 riecht es nach Tapetenkleister und Farbe. Hier und da hängt auch noch ein Kabel aus der Wand, doch insgesamt stehen die zwei neuen Wohnungen kurz vor der Fertigstellung.

Damit neigt sich der Umbau des Gemeindehauses, das große Projekt der Kirchengemeinde Heiligenrode in den vergangenen drei Jahren, dem Ende zu. Stand jetzt stehen die Räume im hinteren Teil Anfang September zur Vermietung frei.

Rund 230.000 Euro hat die Renovierung gekostet, davon sind 45.000 Euro als Spenden eingegangen. „Das zeigt, wie wichtig das den Menschen ist“, stellt Pastorin Tabea Rösler fest. 

Nicht nur der Verkauf von Postkartenbüchern und Kalendern habe das Projekt vorangetrieben, sondern jede noch so kleine Spende wie die einiger Jugendlicher, die nach dem Nikolaus-Lauf zwölf Euro überreichten. Die Verantwortlichen hätten von viel ehrenamtlicher Arbeit profitiert – „aber auch von aufmunternden Worten“, sagt Rösler. 

Sektempfang im Gemeindesaal

Unter anderem dafür möchte sich die Kirchengemeinde im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, 17. Juni, 11 Uhr, bedanken. Anschließend stoßen die Heiligenroder bei einem Sektempfang im Gemeindesaal auf den bald abgeschlossenen Umbau an. „Die alte Schule steht als Haus der Begegnung allen Gruppen, Vereinen und Bürgern zur Verfügung“, freut sich die Pastorin.

„Danke“ sagen – das heißt es im Gottesdienst auch in Richtung Dorothea Bätjer und Inge Stöver, die aus dem Kirchenvorstand (KV) ausscheiden, sowie den Ehrenamtlichen, die den neuen KV bilden: Dieter Dörgeloh, Philipp Kattau, Silke Krüger, Heinz-Hermann Speckmann, Monja Uhde und Angelika Wilken.

Darüber hinaus gratuliert die Kirchengemeinde ihrem Förderverein zu seinem 20. Geburtstag und dem Ortsverein Heiligenrode-Groß Mackenstedt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zum 50-jährigen Bestehen. Letzteres ist auch der Grund dafür, dass das örtliche DRK am Sonntag als Mitveranstalter des Sommerfests auftritt. Der Gottesdienst soll nur ein Auftakt dafür sein.

Lebenslang rot-weiß: Bratwurst mit Pommes

Ab 13 Uhr erwartet die Besucher rund um die Klosterkirche ein buntes Programm für Groß und Klein. Vor allem der Nachwuchs dürfte auf seine Kosten kommen, denn das DRK hat eine Kinderbelustigung mit Hüpfburg, Enten angeln, Erbsen schlagen und Schminken auf die Beine gestellt. Einen Flohmarkt und eine Tombola gibt es auch. 

Unter dem Motto „Lebenslang rot-weiß“ serviert der Ortsverein Bratwurst mit Pommes. Das Helferinnenteam der Blutspendeaktionen wartet im Gemeindehaus mit einem Kuchenbüfett auf die Gäste. Darüber hinaus wird das DRK sich und seine zahlreichen Angebote präsentieren – von den bunten Nachmittagen für Senioren über Stuhlgymnastik und Geburtstagsbesuche bis hin zu Theater- und Tagesfahrten.

Ab 15 Uhr tanzt die Gruppe „Vergissmeinnicht“ der Behindertenwohnheimat Stuhr, und es singt der Kinderchor der Kirchengemeinde unter Leitung von Livia Rosa und Monja Uhde.

Seinen Höhepunkt hat der Tag für den von Elisabeth Wellmann gegründeten DRK-Ortsverein um 15.30 Uhr, wenn er Mitglieder der ersten Stunde auszeichnet. Zu diesem Anlass haben sich laut Mitteilung auch Landrat Cord Bockhop und Stuhrs Bürgermeister Niels Thomsen angekündigt.

Übrigens: Einen Teil des Erlöses vom Sommerfest möchte die Kirchengemeinde in die Reinigung des Teppichbodens im Gemeindesaal investieren. Wie Tabea Rösler verrät, soll das nur der Anfang einer schrittweisen Verschönerung des Saals sein.

„Nach dem Projekt Umbau altes Schulhaus“ heißt also nichts anderes als „vor dem Projekt Umbau altes Schulhaus“.

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