Projekt Philharmonic Rock am 16. Mai 2020 in Varrel

Von „Smoke on the water“ bis „Stairway to heaven“

Das Konzert im Syker Vorwerk ist einer von elf ausverkauften Auftritten. Foto: Husmann
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Das Konzert im Syker Vorwerk ist einer von elf ausverkauften Auftritten.

Das war überfällig: Knapp zweieinhalb Jahre nach seiner Premiere kommt das Projekt Philharmonic Rock am 16. Mai 2020 erstmals nach Stuhr. Das Konzert in der Varreler Gutsscheune beginnt um 21 Uhr. „Es  war der Wunsch von Sänger Jens Wördemann, der in Brinkum groß geworden ist“, verrät Manager Heinz-Hermann Kuhlmann.

Varrel - Hinter Philharmonic Rock verbergen sich die Klassische Philharmonie Nordwest mit 27 Orchestermitgliedern aus zehn Nationen sowie die mit zusätzlichen Musikern verstärkte Hausband des Weyher Theaters. Laut Ulrich Semrau, Leiter der Klassischen Philharmonie, wollten auch seine Schützlinge mal mit dieser Veranstaltung in Varrel gastieren. Sie kennen und schätzen das Ambiente der Scheune. „Die Akustik ist bekanntermaßen sehr gut“, sagt Semrau, der nicht zuletzt deshalb bis zu dreimal pro Jahr mit seinem Ensemble in Varrel auf der Bühne steht.

Gemeinsam bringen Orchester- und Rockmusiker Klassiker des Rocks zu Gehör, etwa „Stairway to heaven“ von Led Zeppelin, „A whiter shade of pale“ von Procul Harum und „I don't wanna miss a thing“ von Aerosmith. Dass der Auftritt mit „Smoke on the water“ von Deep Purple beginnt, hat inzwischen Tradition. „Davon weichen wir nicht ab“, sagt Kuhlmann.

Was nicht heißt, dass das Programm keine Änderungen im Vergleich zu vorangegangenen Auftritten beinhalten würde. „Es wird sicher zwei, drei neue Stücke geben“, sagt Kuhlmann. Insgesamt umfasse das Repertoire der Musiker inzwischen knapp 30 Lieder.

Für die Arrangements ist der Bremer Pianist Joachim Refardt zuständig, der bei den Auftritten auch die Band verstärkt. Ihr gehören außerdem Bassist Michael Haupt, Drummer Kevin Kuhlmann, Gitarrist Patrick Kuhlmann – alle drei vom Weyher Theater – sowie Gitarrist Eike Dittmers und Sänger Jens Wördemann an.

Auf die Idee, Klassik und Rock zu verbinden, war Ulrich Semrau bereits 2011 gekommen. Bis zur Premiere im September 2017 sollten zwar noch einige Jahre ins Land gehen, doch dafür haben die Akteure inzwischen auch die Herzen von Musikfans außerhalb des Landkreises Diepholz erobert. Allein 1 400 Besucher sahen das Projekt im November im Bremer Metropoltheater. Dort treten Semrau & Co. auch im kommenden Jahr wieder auf, ebenso in Achim, Bassum, Cloppenburg, Lübeck – und eben Varrel. Kuhlmann: „Damit sind wir ausgebucht. Anfragen nehmen wir erst wieder für 2021 entgegen.“

Laut Kuhlmann haben bereits 7 000 Menschen das Projekt live erlebt. In Varrel dürften weitere 550 hinzukommen. Während des gestrigen Ortstermins legte sich der Manager auf Tickets für 350 Sitz- und 200 Stehplätze fest. „Manche Leute stehen bei diesem Konzert auch lieber“, sagt Semrau, der in der Gutsscheune mit „vielen Wiederholungstätern“ rechnet.

Der Vorverkauf der Karten bei Nordwestticket und im Bürgerbüro des Stuhrer Rathauses soll Mitte September beginnen. Der Eintritt kostet 42 Euro für einen Sitz- und 35 Euro für einen Stehplatz (ermäßigt 30 und 21 Euro für Schüler, Studenten und Rollstuhlfahrer, deren Begleitung nichts zahlt).

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