„Tag der Sportspiele“ auf dem Sportplatz der KGS Brinkum

Sich gemeinsam bewegen und Kontakte knüpfen

Szene aus der Veranstaltung im vergangenen Jahr. - Archivfoto: Büntemeyer

Stuhr - Von Andreas Hapke. Über den Sport in Kontakt kommen – dies ist das Ziel des „Tags der Sportspiele“ am Sonnabend, 20. August. Zum zweiten Mal stellen die Kommune und der Gemeindesportring diese interkulturelle Veranstaltung auf die Beine. Alle Bürger Stuhrs sind eingeladen, die Zeit zwischen 11 und 16 Uhr in der Turnhalle und auf dem Sportplatz der KGS Brinkum zu verbringen.

„Wir wollen gemeinsam einen Tag verleben, an dem der Sport im Mittelpunkt steht“, sagt Fathma Atenhahn, interkulturelle Koordinatorin der Gemeinde. „Es werden Kontakte geknüpft, der Sport bekommt ein Gesicht.“

Das Personal für die Organisation der Spiele stellen die Vereine. Dazu zählen der TV Stuhr, die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, der TSV Heiligenrode, der LC Hansa Stuhr und der FTSV Jahn Brinkum. Mit dabei sind außerdem der Ortsverein Stuhr des Deutschen Roten Kreuzes, die Ortsfeuerwehr Stuhr und die Pfadfinder, die einen Einblick in ihre Arbeit geben.

„Wir machen mehr Angebote als im vergangenen Jahr. Für alle Kulturen und Altersgruppen ist etwas dabei, für Kinder, Frauen und Männer“, sagt Rolf Meyer, Vorsitzender des Gemeindesportrings. Dabei nehmen er und seine Mitstreiter Rücksicht darauf, „dass man nicht alle Sportarten zusammen betreiben kann“. Eine der beiden KGS-Sporthallen steht deshalb ausschließlich den Frauen zur Verfügung. Während Männer und Kinder zum Beispiel draußen kicken, können die Frauen dies auf einem von drei Feldern in der Halle tun. Die anderen beiden Felder stehen für Korb- und Völkerball zur Verfügung, Leichtathletik, Hand- und Basketball sind ebenfalls dabei. „Wir werden über die Vereine sicherstellen, dass wir ausreichend Übrungsleiter haben“, verspricht Meyer. Er habe sogar jemanden gefunden, der Grundbegriffe des Hockeyspiels vermittelt.

Zur Begrüßung singen die Teilnehmer laut Atenhahn gemeinsam ein oder zwei Lieder. Danach holen die Übungsleiter die Teilnehmer ab. „Wir haben viele bunte Bänder genäht, um Mannschaften bilden zu können“, schildert Fathma Atenhahn. Auf die sportliche Ertüchtigung folgt das Schlemmen am interkulturellen Büfett auf dem KGS-Vorplatz. „Jeder bringt etwas mit. Wir sind gespannt, was da zusammenkommt“, sagt Fathma Atenhahn, die bei der Premiere Ende Mai vergangenen Jahres schon 100 Teilnehmer gezählt hatte. Ein gutes Ergebnis, doch bei der zweiten Auflage dürfen es ruhig ein bisschen mehr werden. Beworben haben die Organisatoren die Sportspiele mit Plakaten, in den sozialen Netzwerken, in den Flüchtlingsunterkünften in den entsprechenden Sprachen, im Mehrgenerationenhaus und durch persönliche Ansprache.

Weitere Infos erteilt Fathma Atenhahn unter Ruf 0421/ 80 94 27 63 (E-Mail-Adresse f.atenhahn@stuhr.de).

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