Jahreshauptversammlung

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst jetzt ohne Geschäftsführer

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Der erste Vorsitzende Reinhard Drabner (2.v.l.) inmitten aller Geehrten.

Seckenhausen - Gelassen und mit dem Wissen, dass es „anderen Vereinen genauso geht“, begrüßte Vorsitzender Reinhard Drabner nur rund 50 der gut 1300 Mitglieder der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst zur Jahreshauptversammlung. Wie immer waren die beiden Ehrenmitglieder Irene Albrecht und Heinrich Nordhorn dabei.

„In allen Bereichen wurde hervorragende Arbeit geleistet“, zollte Drabner allen Sparten Dank. Die Qualität und die konstant starke Nachfrage nach den sportlichen Angeboten stimme. Zu hoffen bleibe, dass der Verein als große Solidargemeinschaft nicht zu einer reinen Dienstleistungsgesellschaft mutiere. Hintergrund ist die Tendenz hin zu einer Teilnahme an Kursen statt einer langjährigen Mitgliedschaft im Verein.

Die wenigsten haben heute eine Stunde Zeit für ihren Verein

Viel zu tun gebe es auch im neuen Jahr, aber es werde immer schwieriger, Freiwillige für einen Arbeitseinsatz in der Woche zu gewinnen. „Mal eine Stunde Zeit für den Verein zu haben“, das werde zur Rarität.

Hilke Rieckers als zweite Kassenwartin hatte wie immer viel Geduld mit den säumigen Beitragszahlern. Etliche Vereinsmitglieder sind für einen dicken Stapel Mahnungen verantwortlich. Doch das handhabt der Verein noch immer sehr human mit vielen Telefonaten und Lösungsvorschlägen. „Geht zur Gemeinde und stellt einen Antrag“, riet Hilke Rieckers für den Fall, dass es klamm in der eigenen Tasche wird.

Wegen der vielen Aufgaben und der Kostensteigerung peilt der Verein für 2018 eine Beitragserhöhung an. Gegen lästige Sprayer und Hundekot hat die TSG an der neuen Umkleide in Brinkum Zaun und Beleuchtungsanlage erweitert. Auch das koste Geld, und „schnell mal 100 neue Mitglieder zu bekommen, geht auch nicht“, wie der Vorstand realistisch feststellte. Insgesamt zeigt sich der Verein finanziell sehr gut aufgestellt.

Kein Plan den 40. Jahrestag der Fusion zu begehen

„Es fehlen noch Spartenberichte“, betonte der Vorstand. Das sei wichtig hinsichtlich der Prüfung durch das Finanzamt.

Die Wahl der gesamten Chefetage verlief fast reibungslos. Geschäftsführer Fred Stubbmann stellte sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung, seine Position blieb vakant. Die anderen Vorstandsmitglieder kandidierten aber wieder, Wahlleiterin Irene Albrecht hatte eine leichte Aufgabe zu erfüllen. Zur Führungscrew zählt jetzt auch Michaela Böttger als weitere Beisitzerin. Die neuen Kassenprüfer sind Bernd Stöver und Peter Thölken.

Zum 40. Jahrestag der Fusion mit den Fahrenhorstern 1977 ist zunächst nichts geplant. „Keiner ist richtig darauf gekommen, etwas zu machen“, so Drabner.

ak

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