41-Jähriger übersieht Stauende

Lkw-Unfälle auf A1 und A28: Drei Verletzte

Stuhr/Delmenhorst - Ein Lkw-Fahrer hat am Donnerstag auf der A1 in Höhe Stuhr ein Stauende übersehen und ist auf einen stehenden Sattelzug aufgefahren. Zwei Männer wurden verletzt. Bei einem Folgeunfall auf der A28 bei Delmenhorst erlitt ein 27-Jähriger schwere Verletzungen.

Ein 41-jähriger Mann aus Bayern war gegen 16 Uhr mit seinem Lastzug auf der A1 in Richtung Hamburg unterwegs. Aus Unachtsamkeit übersah er kurz vor der Anschlussstelle Brinkum ein Stauende und fuhr auf den Anhänger eines stehenden Sattelzug auf. 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lastwagen auf den eines 25-jährigen Fahrers aufgeschoben. Dieser wurde wiederum auf das Heck des vor ihm stehenden Aufliegers eines 50-jährigen Lkw-Fahrers gedrückt, teilt die Polizei mit.

Durch den Unfall wurden zwei Männer leicht verletzt. Die Schäden an den beteiligten Fahrzeugen wurde auf 30.000 Euro geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Mackenstedt und Brinkum waren vor Ort eingesetzt, ebenso zwei Rettungswagen und zwei Notärzte.

Zwischen dem Dreieck Stuhr und Brinkum wurde in Fahrtrichtung Hamburg eine Vollsperrung eingerichtet. Rund um das Dreieck Stuhr kam es daraufhin zu kilometerlangen Staus. Auch auf der A28 staute es sich.

Um 17.24 Uhr kam es im Stau auf der A28 in Höhe Delmenhorst zu einem Folgeunfall. Ein 27-jähriger Mann aus Oldenburg war mit seinem Kleintransporter in Richtung Bremen unterwegs, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Zwischen der Anschlussstelle Delmenhorst-Hasport und dem Dreieck Delmenhorst übersah er den bereits stehenden Sattelzug eines 49-Jährigen aus Zwickau.

Trotz Vollbremsung und einem versuchten Ausweichmanöver kollidierte er mit dem linken Heck des Aufliegers. Das Führerhaus des Kleintransporters wurde durch den Aufprall nahezu komplett zerstört.

Der Unfallverursacher wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der entstandene Schaden wurde auf 10.000 Euro geschätzt. Hier waren drei Fahrzeuge der Feuerwehr Delmenhorst, zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.

Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten an beiden Unfallstellen dauerten bis in den späten Abend an. Die Vollsperrung im Bereich des Autobahndreiecks Stuhr wurde erst um 22.15 Uhr aufgehoben.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

Hommage an Heinz Erhardt im Varreler Küsterhaus

Hommage an Heinz Erhardt im Varreler Küsterhaus

475 Kindergartenplätze in Diepholz 

475 Kindergartenplätze in Diepholz 

„Aus dem Schatten der Sucht treten“

„Aus dem Schatten der Sucht treten“

Niedersachsen fördert Klinik Bassum mit 1,5 Millionen Euro

Niedersachsen fördert Klinik Bassum mit 1,5 Millionen Euro

Kommentare