Schulausschuss tagt heute um 18 Uhr

Vier Varianten für die Mensa in Varrel

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Erst im Juli vergangenen Jahres hat die Grundschule Varrel den Neubau für das Ganztagsangebot eingeweiht. 2016 soll der Umbau der Mensa folgen. Archivbild: Ehlers

Varrel - Von Andreas Hapke. Als „nicht ganz so kleines Unterfangen“ bezeichnet Detlef Gellert, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Freizeit, den Bau einer Mensa in Varrel. Schon die günstigste der vier zur Debatte stehenden Alternativen schlägt mit mehr als 550000 Euro zu Buche. Eine Empfehlung geben heute Abend, 18 Uhr, die Mitglieder des Schulausschusses in Raum 145/46 des Rathauses.

Die Verwaltung favorisiert Variante drei, einen Um- und Anbau links neben dem Eingang der Schule. Das Konzept sieht vor, zwei Unterrichtsräume zu einem Speiseraum und einer Küche mit Lager umzufunktionieren. Im Gegenzug ziehen zwei Unterrichts- in die vorhandenen Speiseräume. Aus dem Raum für Förderung und Inklusion, der ebenfalls in einen Speisesaal verlegt wird, entsteht ein Personalraum und Putzmittellager.

Die Grundoption sieht einen Anbau für einen zusätzlichen, die Erweiterungsoption für zwei zusätzliche Speiseräume vor. Die Kosten variieren zwischen 500000 und 590000 Euro.

Den geringsten Aufwand verzeichnet Variante eins, bei der die vorhandenen Speiseräume bestehen bleiben. Das Stuhl- und das Werkraumlager müssten zugunsten eines größeren Küchenbereichs und des Personals weichen. Das Lager für die Werkmaterialien käme in einem Teil eines der Speisesäle unter. Kosten: 390000 Euro. Die Erweiterung durch den Anbau eines Essbereichs wäre 165000 Euro teurer.

Bei Variante zwei bleibt nur einer der aktuellen Speiseräume erhalten. In den zweiten zieht die Küche mit Lager und Personalbereich. Zum Preis von insgesamt 560000 Euro würde ein zusätzlicher Speisesaal entstehen, zum Preis von 685000 Euro wären es zwei.

Bei allen drei Varianten können die Politiker zudem wählen, ob sie die Grund- und die Erweiterungsoption in einem Rutsch oder in zwei Bauabschnitten umsetzen wollen. Letzteres wäre jeweils mit weiteren Ausgaben verbunden.

Die mit 970000 Euro kostspieligste Alternative wäre ein separater Baukörper auf dem Schulhof, der sich dadurch verkleinern würde. Weitere Nachteile sprechen laut Vorlage gegen dieses Konzept.

„Wenn Geld vorhanden ist, stellen wir es in den Haushalt 2016 ein und können die Mensa in dem Jahr auch bauen“, sagt Gellert.

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