Pilotprojekts „Bleib’ stark!“ an KGS Moordeich

Schüler haben Spaß und bleiben stark

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Das „Better Training“ ist eine willkommene Abwechslung für die Neunt- und Zehntklässler der Lise-Meitner-Schule. 

Moordeich - Von Andreas Hapke. Sehr zufrieden zeigte sich Sportlehrerin Marion Eiskamp am Dienstag mit dem ersten Tag des Pilotprojekts „Bleib’ stark! Selbstverantwortung für den eigenen Körper übernehmen“ an der Lise-Meitner-Schule.

„Die Schüler waren total motiviert“, berichtete Eiskamp auf Nachfrage. „Sie haben gemerkt, dass sie etwas für den eigenen Körper tun können, ohne gleich Mitglied in einem Verein zu werden. Das ist das, was wir erreichen wollten.“

Im ersten Schwung haben sechs Klassen des neunten und zehnten Jahrgangs des Haupt- und Realschulzweigs sowie des Gymnasiums ein sogenanntes Better-Training bei Nasri Bahout durchlaufen. Acht weitere Klassen der KGS Moordeich sind am heutigen Donnerstag an der Reihe.

Laut Mitteilung geht es darum, „auf seinen Körper zu achten und ihn zu pflegen“. Darüber hinaus solle jenen Schülern, die keinen Vereinssport betreiben, eine Alternative aufgezeigt werden: Auch alleiniges Training kann Spaß machen und viel bewirken.

In den jeweils 45 Minuten haben die Klassen zunächst etwas über Disziplin, Ernährung, Selbstschutz sowie den Einfluss von Sport auf die Gesundheit und das Leben erfahren.

Nach einem Warm up standen Crossfit (Einblick ins Training mit individuellen Materialien) und Freeletics (Übungen mit dem eigenen Körpergewicht) auf dem Programm. „Viele Schüler haben dabei festgestellt: ,Ich kann viel, ich kann für mich etwas erreichen.“ Die Abwechslung vom Lernalltag habe sicher auch einen Anteil daran gehabt, dass die Jugendlichen die neuen Impulse angenommen hätten.

Eiskamp kannte die Zusammenarbeit mit Bahout aus ihrem Handballtraining. In Absprache mit Josef Fittkau, Didaktikleiter an der KGS Moordeich, setzte sie die Idee in kurzer Zeit um. Der Förderverein erklärte sich bereit, die Kosten zu übernehmen.

Laut Marion Eiskamp möchte die Schule das Präventionsprojekt in ihrem Programm verankern. Dies könne entweder in Form einer Arbeitsgruppe geschehen oder als Angebot, von dem jeder Jahrgang einen Tag lang profitiert. „Statt wie jetzt eine dreiviertel Stunde hätte dann jede Klasse 90 Minuten zur Verfügung“, sagt Eiskamp.

Präventionsarbeit ist fester Bestandteil des KGS-Profils, nicht nur unter gesundheitlichem Aspekt. Viele kleine und große jährliche Projekte zielen unter anderem auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Schuldenprävention ab, sie befassen sich mit Mobbing, Sozialtraining und Suchtgefahr.

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