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Schüler der Lise-Meitner-Schule Moordeich zeigen beim Spendenlauf Einsatz für den guten Zweck

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Von: Fabian Pieper

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Auf Los geht’s los: Mit dem Ertönen des Startschusses laufen die Schüler der Lise-Meitner-Schule Moordeich los, um Geld für den guten Zweck zu sammeln.
Auf Los geht’s los: Mit dem Ertönen des Startschusses laufen die Schüler der Lise-Meitner-Schule Moordeich los, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. © Jantje Ehlers

Beim dritten Spendenlauf der Lise-Meitner-Schule Moordeich haben die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5, 6 und 7 beachtliche Leistungen erbracht: Die Jugendlichen liefen zusammen 3667 Kilometer und sammelten Spenden für die eigene Schule und den guten Zweck.

Moordeich – Gespannt warteten etliche Kinder auf das Startsignal. Gemeinsam zählten sie runter: „Fünf, vier, drei, ...“ Bei null angekommen, ertönte ein lauter Knall. Augenblicklich stürmten die Schüler los, begaben sich auf einen Rundkurs, der sie um das Schulgebäude führte. Die Kinder zeigten sich ehrgeizig, denn sie liefen für ihre Lise-Meitner-Schule und den guten Zweck.

Die Vorfreude auf vergangenen Freitag war groß, schließlich mussten die Jugendlichen coronabedingt fünf Jahre, also zwei Jahre länger als vorgesehen, auf den Spendenlauf warten. Der fand nach 2014 und 2017 nun zum dritten Mal statt. 334 Schülerinnen und Schüler der fünften, sechsten und siebten Klassenstufen wagten sich bei sonnig-warmem Wetter auf die rund 700 Meter lange Strecke.

Lehrer und Schüler sorgen für reibungslosen Ablauf

Wegen des Laufs war ein Teil der Straße Neuer Weg zwischen Danziger Straße und Tilsiter Straße für den Verkehr gesperrt worden. Knapp 40 Lehrerinnen und Lehrer sowie etwa 80 Schüler aus den höheren Jahrgängen sorgten für einen reibungslosen Ablauf: Sie postierten sich entlang der Strecke, verteilten erfrischende Getränke, kümmerten sich um die passende musikalische Untermalung und am wichtigsten: notierten, wie viele Runden jeder Schüler und jede Schülerin gelaufen ist.

Denn für jede Runde gab es Geld. Die Sponsoren dafür hatten sich die Läufer bereits im Vorfeld gesucht. Der erlaufene Betrag geht zur Hälfte an den Förderverein der Schule sowie an das Tierheim Arche Noah in Stuhr und das Kinderheim „Upendo Daima“ in Tansania, einem Projekt, das die Lise-Meitner-Schule bereits seit Jahren unterstützt.

Einer war ganz besonders stolz auf das Engagement der Jugendlichen: Lehrer Juraj Sivulka hatte den Lauf vor acht Jahren mit ins Leben gerufen. An diesem Freitag stand er nun mit einem Mikrofon in der Hand im Start-Ziel-Bereich, führte Interviews mit Gästen, feuerte die Schüler an, motivierte und organisierte – und freute sich: „Spitzenmäßiges Wetter“, sagte er strahlend und weiter: „Da haben wir richtig Glück gehabt.“

Mehrere Tausend Euro erlaufen

Den Schülern merkte man an, dass sie etwas bewegen wollten – jeder in seinem Tempo. Manche spazierten, andere liefen, einige flogen gefühlt über die Strecke. 20 Minuten dauerten die einzelnen Läufe, viermal durfte jeder Läufer auf den Rundkurs um das Schulgelände starten. Dazwischen hatten die Jugendlichen Zeit, sich von den Strapazen zu erholen, sich abzukühlen und auf den nächsten Lauf vorzubereiten.

Wie viel Geld am Freitag zusammengekommen ist? „Keine Ahnung“, sagte Sivulka, „das wissen wir wohl erst Anfang Juli.“ Die Sponsoren haben nämlich noch bis zum 30. Juni Zeit, ihre Spenden an die Schule zu überweisen. „Es werden einige Tausend Euro sein“, wusste Sivulka, allerdings auch aus Erfahrung: 2014 kamen knapp 11 000, drei Jahre später sogar fast 12 000 Euro zusammen. Juraj Sivulka hofft nun auf ein ähnlich stattliches Ergebnis: „Die 10 000 Euro würde ich in diesem Jahr gerne wieder knacken.“

Die nackten Zahlen klingen auf jeden Fall beeindruckend: 5239 Runden – insgesamt 3667 Kilometer – sind die Jugendlichen gelaufen. Das macht im Schnitt elf Kilometer pro Teilnehmer.

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