Treffen der Vorstände der Partnerschaftsvereine

Schöne Tage im lettischen Gaujatal

Die Vorstände der beiden Partnerschaftsvereine vor dem Rathaus im Schloss Sigulda. - Foto: as

Sigulda - Die Vorstände der Partnerschaftsvereine aus Stuhr und Sigulda haben sich getroffen. Sie tun das seit geraumer Zeit in jedem Jahr, immer abwechselnd, diesmal wieder in Lettland. Dabei sprechen sie jeweils über die Zusammenarbeit der beiden Vereine, über die Freundschaft zwischen den Kommunen allgemein, über Gewesenes und natürlich die Planungen für die kommenden zwölf Monate. Nach den dreieinhalb Tagen waren sich die beiden Vorsitzenden, Heike Reckeweg (Stuhr) und Dzintra Meldere (Sigulda) einig in der Beurteilung: Die Zusammenkunft war wichtig, und sie war erfolgreich.

Neben Heike Reckeweg waren vom deutschen Vorstand Renald Böning (Kasse), Hans-Jürgen Herbst, Hinrich Sperling und Adolf Assling ins Baltikum geflogen. Privat hatte sich Rosmarie Herbst der Gruppe angeschlossen.

Schon am Nachmittag des Ankunftstages kam es im Rathaus von Sigulda zu einem Gespräch der Gäste mit Vertretern der Verwaltungsspitze. Die Besucher sahen eindrucksvolle Bilder über die aktuellen Projekte, zum Teil in Planung, zum Teil bereits im Bau. Dabei geht es unter anderem um das neue Schulzentrum, eine Kulturstätte sowie ein großes Sport- und Freizeitzentrum.

Die Stuhrer erlebten in der Folge die Stadt Sigulda und das atemberaubende Gaujatal von ihren schönsten Seiten. Das frische und kräftige Maigrün, der strahlend blaue Himmel, das warme und ausdauernde Licht der Sonne in Verbindung mit hochsommerlichen Temperaturen – da ließen sich die wenigen Stunden, die „zur freien Verfügung“ standen, gewinnbringend nutzen.

Im Sozialzentrum informierten sich die Gäste über die von Stuhrer Bürgern unterstützte Suppenküche. Die Arbeitssitzung im oberen Stockwerk eines der aufwendig umgestalteten alten Wassertürme der Stadt brachte die gewünschten Ergebnisse und endete nach einem guten Essen in gemütlicher Runde, und das mit Gesang.

In der Stadt freute sich der Vorstand über das Zusammentreffen mit Mitgliedern des „Allegro-Chores“ aus der Heimat, die gekommen waren, um dem Chor „Sparni“ aus Sigulda zum 25-jährigen Bestehen zu gratulieren. Gemeinsam erlebten die Besucher ein Jubiläumskonzert mit Gänsehautcharakter.

Weitere Attraktionen der Reise bildeten die programmreiche Museumsnacht auf der Burganlage in Turaida und ein Tag an der nur 30 Kilometer entfernten Ostseeküste in Saulkrasti (sonnige Küste). Im Garten des Ferienhauses von Talis Pukitis (erster Bürgermeister von Sigulda nach der Wende) wurde gegrillt und in Erinnerungen geschwelgt. Einige Teilnehmer wagten bei circa elf Grad Wassertemperatur ein erstes Bad in der Ostsee. Schaden genommen hat bei 25 Grad Lufttemperatur in der Sonne niemand. Das nächste gemeinsame Vorstandstreffen ist im Mai 2017 – dann wieder in Stuhr.

as

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