Freude über Kühe

Spanische Austauschschüler an Lise-Meitner-Schule in Moordeich

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Die Spanischschüler der Lise-Meitner-Schule mit ihren Gästen aus Alicante und den Lehrern auf dem Bremer Marktplatz.

Moordeich - „Was wollen spanische Jugendliche aus Alicante denn in Stuhr? Bei uns gibt es doch nicht viel“ – diese Sorge umtrieb einige Stuhrer Eltern vor dem Besuch der Schüler des „IES Mare Nostrum“ aus Alicante. Organisatorin und Lehrerin Rosa Jiménez-Claussen konnte sie beruhigen. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre war vorherzusehen, dass die spanischen Jugendlichen nach der Woche in Stuhr begeistert abfahren würden. Und so kam es auch.

Für die Gäste im Alter von fünfzehn Jahren war alles neu und aufregend, sei es die deutsche Alltags- und Familienkultur, das deutsche Schulsystem, das Essen, die Sprache oder das Freizeitverhalten ihrer Gastgeber.

Nachmittage im No Moor besser als das Weserstadion

Zum Programm, gestaltet von den Lehrerinnen Jiménez-Claussen und Katharina Lüken, zählten wie jedes Jahr Ausflüge nach Bremen und Bremerhaven. In Bremen gab es neben einer Stadtführung in spanischer Sprache auch eine Führung durchs Weserstadion. In Bremerhaven erkundeten sie das Klimahaus. Die Empfänge in der Lise-Meitner-Schule durch den Schulleiter Jürgen Böckmann und im Stuhrer Rathaus durch die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother verdeutlichte den Gästen, dass dieser Schüleraustausch erwünscht ist und für wichtig erachtet wird.

Den spanischen Schülern gefielen während der Besuchswoche am meisten die Nachmittage, die sie im Jugendzentrum No Moor verbrachten. Dort trafen sie sich mit ihren Gastgebern zum Klönen in spanischer Sprache sowie zum Kicker- und Billardspielen. In Spanien sind nahezu alle Schulen mit hohen Gitterzäunen gesichert, so dass es für die Gäste an der KGS Moordeich eine neue Erfahrung war, sich außerhalb der Unterrichtszeiten auf dem Schulgelände und im Schulgebäude aufhalten zu können. Den deutschen Austauschteilnehmern gefiel das Abschiedsfest in der großen Aula am besten. Dazu waren auch die Eltern und Geschwister eingeladen, und die Jugendlichen führten kleine Präsentationen vor.

Trotz der Besuche in Bremen und Hamburg schwärmte Schüler Alberto am Ende für Stuhr: „Es ist so schön, dass man hier die Kühe auf der Weide sehen kann.“

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