Sanierung der Heiligenroder Straße auf einer Länge von rund vier Kilometern

Straßenbauamt nimmt Flickenteppich in Angriff

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Flickenteppich Heiligenroder Straße: 675000 Euro lässt sich die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Sanierung kosten.

Heiligenrode - Von Andreas Hapke. Spurrillen, Ausbesserungen, Winterschäden – das Bild, das die Heiligenroder Straße (Bundesstraße 439) abgibt, gleicht dem eines Flickenteppichs. Das hat auch die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg erkannt.

Sie lässt die Fahrbahn sowie den Rad- und Gehweg für insgesamt 675000 Euro sanieren, von der Sperrung ausgenommen ist lediglich die vor einigen Jahren reparierte Ortsdurchfahrt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich vom 4. April bis Mitte Mai. Den Unannehmlichkeiten für die betroffenen Anwohner hält Hartmut Martens, Fachbereichsleiter Bürgerservice, Verkehr und Feuerwehr, eine „gute Nachricht“ entgegen: „Die Behörde investiert, und die Gemeinde bekommt eine gute Infrastruktur.“

Das Projekt ist in zwei Abschnitte unterteilt, die zeitgleich über die Bühne gehen. Im Norden reicht die Baustelle von der Ortschaft Heiligenrode, Nähe Breslauer Straße, bis zur Bundesstraße 322, im Süden ungefähr von der Einmündung „Am Kindergarten“ bis zur Bundesstraße 51 in Fahrenhorst. Laut Martens hat die Ausbaustrecke insgesamt eine Länge von rund vier Kilometern.

Die Einrichtung der Baustelle ist für Montag, 4. April, geplant. Ab dann müssen die Verkehrsteilnehmer auf die Neukruger Straße ausweichen, um zum Ortskern Heiligenrode zu gelangen. In der Gegenrichtung haben die Autofahrer ab der B51 die Möglichkeit, ihre Ziele anzusteuern. Neben der Umleitungsbeschilderung ist eine Signalanlage an der Bundesstraße geplant. Sie soll es den Linksabbiegern der Neukruger Straße erlauben, sich in den fließenden Verkehr auf der B51 einzuordnen. Linksabbieger auf die Neukruger Straße profitieren ebenfalls von der Ampel.

Die Straße Kronsbruch, die sich als Verbindung zwischen der B322 und der Ortsmitte Heiligenrode anbietet, steht wegen ihrer minimalen Fahrbahnbreite nur Anliegern zur Verfügung. Für Anlieferungen kommt die Straße „Zur Malsch“ aufgrund ihrer Tonnagebegrenzung nicht als Verbindung von der Harpstedter Straße zum Ortskern infrage. Dem Lieferverkehr bleibt damit nur der Weg über die Neukruger Straße.

Neue Haltestellen für den ÖPNV notwendig

Da die Verkehrsteilnehmer die Baustelle nicht queren können, kommen sie auch nicht von der B51 über die Wildeshauser Straße (Landesstraße 338) in Richtung Kirchseelte, Harpstedt und Wildeshausen – oder von dort zur B51. In diesem Fall ist ein großer Bogen über die Harpstedter Straße (Kreisstraße 110) und die B322 notwendig.

Wie der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) auf die Sperrung reagiert, steht noch nicht fest. Schüler müssen sich zum Ende der Ferien unter www.wolters-buslinien.de informieren, wo sich die nächstgelegene Haltestelle befindet. Für die Nutzer von Linienbussen wird es eine gesonderte Information geben, gleiches gilt für die Anlieger der Baustelle.

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