Erfolgreiches fünftes Brinkumer Stiftungskonzert in der Kreuz-Kirche / Eindrucksvolles Orgel-Solo

Sänger und Musiker bescheren ihrem

Trompeter Thomas Gerlach spielt zusammen mit Karoline Thys und Imke Marks an der Orgel, während Lisa Hergert (Blockflöte, links im Bild) und das Blasorchester „Eine BriSe Blech“ (im Hintergrund) auf ihre Einsätze warten. - Foto: Jysch

Brinkum - Von Rainer Jysch. „Das Programm ist umfangreich und vielfältig. Und wir haben auch Nachwuchsmusiker an der Orgel und an den Blasinstrumenten“, sagte Pastor Marc Heinemeyer am Sonntagnachmittag in der Brinkumer Kirche bei der Vorstellung des diesjährigen Stiftungskonzerts mit kirchlicher und weltlicher Musik. Es sei eine Herausforderung gewesen, zum fünften Jahrestag der Gründung der Kirchenstiftung die vielen Künstler unter einen Hut zu bringen, hatte Michael Schmidt, Leiter des Blasorchesters „Eine BriSe Blech“ im Vorweg verlauten lassen.

Den Auftakt übernahm das zwölfköpfige Bläserensemble, das im Altarraum Aufstellung genommen hatte, mit dem Stück „Ein neuer Anfang“. Von der Orgelempore schmetterte danach Thomas Gerlach mit seiner Trompete „Trumpet Tune“ des Barockkomponisten Henry Purcell in das Kirchenschiff, begleitet von Organistin Karoline Thys. Diese spielte anschließend zusammen mit Lisa Hergert an der Alt-Blockflöte Telemanns Sonate in C-Dur.

Neben der Vielfalt der Instrumentierungen setzte auch der Chor „Magnificat“ unter der Leitung von Britta Eidens besondere Akzente. Mit schönen Stücken der Komponistin Felicitas Kuckuck sowie anderer, namhafter Tonkünstler gelang dem gemischten Chor durch seinen variationsreichen Harmoniegesang ein großartiger Hörgenuss.

Als Solistin an der Orgel beeindruckte Sophie Madrid Wessels unter anderem mit Bachs Praeludium F-Dur die Zuhörer. Die 17-Jährige aus Brinkum spielt schon seit frühester Jugend Klavier. Das gilt auch für die elfjährige Maria Frey, die Mozarts Menuett in D-Dur an der Orgel zum Besten gab. Sie habe mit sechs Jahren das Klavierspielen begonnen, kenne die Orgel aber erst seit vier Wochen, verriet sie. Für wunderbares Orgelspiel sorgte auch Imke Marks aus Hannover, die zusammen mit Thomas Gerlach an der Piccolotrompete neun Sätze aus der D-Dur-Suite des britischen Barockkomponisten Jeremiah Clarke vortrug. Dass sie nicht nur hervorragend Posaune, sondern auch Orgel spielen kann, demonstrierte Barbara Lahnor aus dem Bläserensemble mit dem „Chattanooga Choo Choo“. Die Nachwuchsbläser im Grundschulalter unter der Leitung von Iris Rose hatten mit ihrem Auftritt sofort die Zuhörer auf ihrer Seite. Zur Freude des Publikums setzten die acht Musikanten mit Trompeten und Posaunen zu einem Kanon und Swing-Time-Musik noch eine Zugabe oben drauf: „When the saints go marching in“.

Einen Riesenapplaus heimsten auch Thomas Gerlach und Imke Marks nach dem temporeichen Stück „Hora staccato“ ein, das die beiden kurz vor Ende des zweistündigen Konzertes ausdrucksstark intonierten. Den Schlusspunkt setzte Michael Schmidt mit dem Bläserensemble und vier Stücken, darunter „A whiter shade of pale“, ein Werk von Procul Harum. Kurzum: Viel Abwechslung für einen unterhaltsamen Nachmittag.

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