Reibungsloser Ablauf beim 22. Silbersee-Triathlon

Petrus hat ein Einsehen mit den Sportlern

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Rund 1000 Teilnehmer starten beim Triathlon.

Stuhr - Von Bernd Ostrowski. „Petrus muss auch ein Triathlet sein“, war sich Jan Neubauer, Organisationsleiter der ausrichtenden Tri-Wölfe im LC Hansa Stuhr, angesichts des strahlenden Sonnenscheins am Sonntag beim Silbersee-Triathlon sicher.

Das Unwetter vom Vortag hatte jedoch deutliche Spuren hinterlassen. Der Strand am Silbersee glich einer einzigen Schlammpfütze. Aber das tat dem Tatendrang der Schwimmer keinen Abbruch. Sie starteten ihren Wettbewerb im kühlen Nass des Silbersees. Die DLRG war mit einem großen Aufgebot an Helfern vor Ort und sicherte die zurückzulegende Strecke auf dem See ab.

Nunmehr zum 22. Mal ging die Mammutveranstaltung über die Bühne. Die Zufahrtsstraßen waren hoffnungslos zugeparkt. Kein Wunder bei der Anzahl der Teilnehmer, die sich so um die 1000 bewegte. Hinzu kamen noch einmal etwa 200 Helfer, die benötigten schließlich auch Parkplätze. Die Autos kamen aus Aurich, Lübeck, Bad Segeberg, sogar das Münchener Kennzeichen konnte man lesen.

Schon an den Vortagen waren die Helfer damit beschäftigt gewesen, die Rennstrecken vorzubereiten, die Bühne im Start- und Zielbereich aufzubauen und in der Wechselzone galt es, Fahrradständer zu installieren. Am Wettkampftag selber sicherten die Freiwilligen die Rad- und Laufstrecken ab und reichten den Sportlern Getränke sowie Schwämme zur Abkühlung.

Silbersee-Triathlon in Stuhr - Teil 2

Bevor der Startschuss jedoch fiel, kletterte Jan Neubauer auf die Bühne, erklärte die Teilnahmebedingungen und verteilte mit seinem Team die Startunterlagen.

22. Silbersee-Triathlon in Stuhr

Bei der olympischen Distanz über 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen kämpften insgesamt 56 Landesligateams um Punkte, darunter auch sechs Teams aus Schwarme, Stuhr und Weyhe. Es begann mit dem Schwimmen auf dem Silbersee, anschließend ein Spurt zu der Wechselzone, wo die Fahrräder warteten. Hier galt es, die nassen Anzüge abzustreifen, sich auf die Rennräder zu schwingen, bevor es dann nach 40 Kilometern auf die Laufstrecke viermal um den Silbersee ging. Nach knapp zwei Stunden waren die ersten Läufer im Ziel. Am Nachmittag gab es dann noch eine abgespeckte Version. Beim so genannten Volks-/Sprint-Triathlon galt es die Entfernungen 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen zu bewältigen.

Die Organisatoren schauen schon jetzt auf die 23. Auflage des Triathlons. „Ich werde wieder dabei sein“, erklärte Manfred Hinzmann aus Stuhr, der bereits von Anfang an Mal auf der Teilnehmerliste steht.

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