Rotary Club Syke-Utbremen hat neue Präsidentin 

Irene Mätzke-Rischmann löst Barbara Frerker ab

Irene Mätzke-Rischmann (r.) löst Barbara Frerker als Präsidentin des Rotary-Clubs Syke-Utbremen ab. - Foto: RC

Seckenhausen - Irene Mätzke-Rischmann heißt die neue Präsidentin des Rotary Clubs Syke-Utbremen. Die Goldschmiedemeisterin trat jetzt die Nachfolge von Barbara Frerker an, die dem Club die vorherigen zwölf Monate vorgestanden hatte. Vizepräsident und damit der designierte Nachfolger der neuen Präsidentin im kommenden Jahr ist Matthias Westphal.

Irene Mätzke-Rischmann möchte in ihrem Präsidentenjahr zwei Themen ganz besonders in den Fokus rücken. Zum einen liege ihr das Thema „Sandabbau und die daraus entstehenden globalen Folgen“ am Herzen, zum anderen sei ihr nicht zuletzt vor dem Hintergrund ihres eigenen Berufs das Handwerk ein wichtiges Anliegen, heißt es in einer Pressemitteilung des Clubs. Unter ihrem Jahresmotto „Werte“ solle es darüber hinaus auch um die Frage gehen, was der Club tun könne, um Menschen oder Institutionen in der Region zu unterstützen.

Das Thema „Sandabbau“ sei sicherlich sehr ungewöhnlich, so Mätzke-Rischmann, gleichwohl habe der Abbau dieses natürlichen Vorkommens gravierende Folgen für die Natur. Neben der Gefährdung der Küsten und verschiedener Mikroorganismen gerieten in den ausgebeuteten Regionen immer mehr Menschen auch in soziale Abhängigkeiten. Zudem leide die Fischerei. Sand, so Mätzke-Rischmann, werde mehr und mehr zu einem Spekulationsgut.

Um das Handwerk stärker in den Fokus zu rücken, möchte die Präsidentin im Laufe des neuen rotarischen Jahres verschiedene Gewerke vorstellen und mit den Praktikern der Handwerksbetriebe ins Gespräch kommen. Daneben werde es auch darum gehen, wie sich das Handwerk im Lauf der Zeit verändert habe.

Während der Amtsübergabe im Clublokal Kreuz Meyer in Seckenhausen erinnerte Barbara Frerker noch einmal an einige Ereignisse des rotarischen Jahres, das im Gegensatz zum klassischen Kalender am 1. Juli beginnt und am 30. Juni endet. Erfreut zeigte sich Barbara Frerker, dass das Projekt „Sprache verbindet“ neu aufgelegt worden sei. Dieses Projekt geht zurück auf eine Initiative des Rotary-Clubs Iserlohn-Waldstadt und hat in ganz Deutschland mittlerweile rund 30 Nachahmer gefunden – vor Ort eben auch den RC Syke-Utbremen. Anders als in einem klassischen Nachhilfeunterricht werden Jungen und Mädchen ausländischer Familien im Alter von drei bis sieben Jahren ganz spielerisch an die deutsche Sprache herangeführt. Tatkräfte Unterstützung für das Projekt erhält der Rotary-Club von Schülern der KGS Leeste. Mit Spenden hatte der Club im abgelaufenen rotarischen Jahr unter anderem die Lebenshilfe Syke, die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und den Hospizverein Stuhr unterstützt.

Der Rotary-Club Syke-Utbremen gehört mit seinen 25 Mitgliedern aus dem Raum Syke, Stuhr und Weyhe zu einem weltumspannenden Netz: Rotarier wollen in erster Linie denen zur Seite stehen, die sich nicht selbst helfen können. - ps

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