Gerrit Brockmann und Robby Ballhause spielen am 20. Mai im Rathaus

Rootsrock und Blues kommen im Doppelpack

Gerrit Brockmann und seine Band konzentrieren sich seit 2012 auf akustische Musik. - Foto: Jacksteit

Stuhr - Von Andreas Hapke. Waschechter Rootsrock und Blues, gespielt von Leuten, die sich damit auskennen: Das erwartet die Besucher am Freitag, 20. Mai, im Rathaus Stuhr. Dann stehen dort Gerrit Brockmann mit seiner Band und Robby Ballhause auf der Bühne. Die Wahl des Veranstaltungsortes kommt nicht von ungefähr: „Ich wollte schon immer da spielen“, versichert Brockmann. Das Konzert unter dem Motto „An Evening of Roots and Blues“ beginnt um 20 Uhr.

Schon vor zehn Jahren habe er Konzerte im Rathaus gesehen, etwa von der Band „Tri-Continental“, erzählt Brockmann. Dabei habe er sich vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn er selbst dort seine Akustikgitarre spielen würde. Für den Auftritt in Stuhr hatte sich der Bremer noch beim ehemaligen Kulturbeauftragten Edgar Wöltje beworben. „Da für mich und meine Band alleine nicht genug Zuschauer kommen würden, habe ich mir einen zweiten Musiker hinzugenommen.“

Er entschied sich für Robby Ballhause, dessen Musik in der anglo-amerikanischen Songwriter-Tradition verwurzelt ist. Dabei bedient er sich verschiedener Stilrichtungen, unter anderem Folk, Bluegrass und Pop-Rock. Der Hannoveraner selbst nennt die Melange daraus „Greengrass-Music“, melodische und vielseitige handgemachte Musik mit laut Mitteilung „kummerfreien, jedoch anspruchsvollen“ Texten. Ballhause tritt solo auf. Weil dessen Musik „etwas ruhiger“ ist (Brockmann), wird er das Konzert eröffnen. „Der Abend soll sich langsam aufbauen“, sagt Brockmann.

Er selbst betritt mit seiner akustischen Gitarre nach der Pause die Bühne, zunächst ebenfalls solo. Dann stoßen seine Mitstreiter Ralf Brinkmann (Bass) und Maxi Suhr (Schlagzeug und Percussion) hinzu, und es geht als Band weiter.

Brockmann ist Sänger, Gitarrist und Songwriter, er studierte am renommierten Musicians Institute in Hollywood (USA). Die Einflüsse in seiner Musik sind vielseitig, sie stammen aus dem Jazz und Folk ebenso wie aus dem Blues und Soul. Die Lieder englischer Bands aus den 1960er-Jahren haben ihn ebenfalls inspiriert, viele Gruppen hat er live miterlebt.

„Während meiner Auftritte erzähle ich bei passender Gelegenheit Geschichten und Anekdoten von Tourneen und aus Musiker-Biografien, die ich seit früher Kindheit gerne lese“, sagt Brockmann.

Als Mitglied Bremer Rockbands wie Workmachine und Riff-Hearts stand er noch mit der E-Gitarre auf der Bühne. Insofern spricht Brockmann von einer „spannenden und herausfordernden“ Aufgabe, seine Songs akustisch umzusetzen. Die Gründung seiner Unplugged Band mit Brinkmann und Suhr geht auf das Jahr 2012 zurück. Seitdem habe sich die Zusammenarbeit als „dynamisch, einfühlsam, kreativ und unorthodox“ erwiesen.

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