Team der KGS Stuhr-Brinkum beim Robo-Cup in Berlin erfolgreich

Roboter, die zaubern und Pandamasken tragen

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Das Team „Immortal Combots“ kreierte einen Roboter mit Pandamaske und sicherte sich mit ihm den zweiten Platz.

Brinkum - Toller Erfolg für die „Immortal Combots“: Das Team der Robo-Cup-AG der KGS Stuhr-Brinkum sicherte sich in der Kategorie Robo-Cup Junior „on Stage – secondary“ den zweiten Platz beim Qualifikationsturnier in der Urania in Berlin. Es qualifizierte sich damit erfolgreich für den nächsthöheren Wettbewerb, für die 17. Robo-Cup German Open.

Diese geht vom 5. bis 7. Mai in Magdeburg über die Bühne. Neben den besten Teams aller deutschen Junior-Qualifikationsturniere, werden dort auch die Teams der Universitäten vertreten sein.

2016 an drei Wettbewerben teilgenommen

Der Robo-Cup sei einer der führenden Wettbewerbe für intelligente Roboter und eines der international bedeutendsten Technologieevents in Forschung und Ausbildung, schreibt die KGS in einer Mitteilung. Die Weltmeisterschaft der Roboter vereint interdisziplinäre Problemstellungen – unter anderem aus den Themenbereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik sowie Maschinenbau.

Das Team der „Immortal Combots“, vertreten durch die Schüler Keanu Gerdes, Duy Long Nguyen, Brian Bolland und Joshua Roth, begeisterte das Publikum mit einem Bühnenauftritt seines selbst konstruierten und programmierten humanoiden Roboters mit Pandamaske zum Musikvideo „Kung-Fu-Fighting“. Das Team konnte laut Mitteilung auf den Erfahrungen von drei Robo-Cup-Wettbewerben aus dem Jahr 2016 aufbauen.

Damals gelang es den Schülern, sich erfolgreich bis zur Weltmeisterschaft zu qualifizieren und gemeinsam mit Ägypten und Brasilien den ersten Platz in der Sonderkategorie „Superteam“ zu erlangen.

Lego-Roboter zaubert Kaninchen aus einem Hut

In diesem Jahr nahmen erstmalig noch zwei weitere Teams der KGS teil. Das Team „The Mr. Magic Show“ (Justin Dörgeloh, Ishana Schneidereit, Jannik Hiebenga, Hadi Asadi und Hassan Rasuli) demonstrierte eine Zaubershow, bei der ein selbstkonstruierter Lego-Roboter neben anderen Tricks ein Kaninchen aus einem Hut zauberte.

Dabei orientierte sich der Roboter mit Sensoren an Linien auf dem Boden und löste die Sensoren der Zaubertricks im passenden Moment aus, während im Hintergrund ein selbstgeschnittenes Video lief. Dieses Team nutzte in Berlin nicht nur den Tag, sondern auch die Nacht, um die Roboter zu erweitern, zu testen und zu verbessern. Der dritte Platz reichte für einen Pokal, aber nicht für eine Qualifikation zur German Open, bedauert die KGS.

German Open seien nur mit Sponsoren finanzierbar

Die dritte Gruppe „Team Complex“ (Leon Baumgart, Jan Brinkhoff, Armin Ahrend, Mathies Ahrend und Tim Peters) schaffte es trotz aller Anstrengungen nicht, die Roboter bis zum Auftrittstermin funktionsfähig auf die Bühne zu bekommen.

In der Robo-Cup-AG der KGS arbeiten Schüler aus allen Schulstufen und Schulformen sowie Kinder mit besonderem Förderbedarf und Flüchtlingshintergrund gemeinsam.

Die Teilnahme am Wettbewerb in Berlin wurde durch Unterstützung von Eltern, dem Förderverein der KGS und Mitteln des Landkreises Diepholz realisierbar. Um die Teilnahme an der German Open finanzieren zu können, sucht das qualifizierte Team „Immortal Combots“ noch nach Spendern und Sponsoren, die sie unterstützen, so die KGS.

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