Release lädt für den 12. September ein

35. Auflage eines familiären Flohmarkts

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Beim Release-Flohmarkt in Brinkum wird auch schon mal um eine Blockflöte gefeilscht. Archivfoto: Husmann

Brinkum - Eine Weyher Band spielt bekanntes Liedgut während Kinder in gebrauchtem Spielzeug stöbern und dabei das eine oder andere Schnäppchen ergattern: So geht es zu, wenn Release, das Netzwerk psychosozialer Hilfen, seinen Flohmarkt veranstaltet, zum 35. Mal ist das am Sonnabend, 12. September, der Fall. Ob Plunder oder neuwertige Kleidung – beim jährlichen, traditionellen Trödelmarkt kommt jeder auf seine Kosten, heißt es in der Mitteilung. Von Sonnenaufgang bis zum Mittag darf auf dem Gelände des alten Brinkumer Bahnhofs getobt, gefeilscht und geschlemmt werden.

Sehr familiär geht es bei dem gemeinnützigen Verein zu, und das liegt nicht nur an den vielen Familien vor und hinter den Ständen: Viele der kleinen und großen Händler kommen schon seit Jahrzehnten, um Kleidung zu verkaufen, für nicht mehr geliebte Möbel neue Besitzer zu finden oder sich von altem Spielzeug zu trennen. Überdies ist die Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen oder die vom Release-Team gebrutzelten Leckereien zu genießen. Der Wochenendmarkt ist gleich nebenan und bietet Frisches direkt aus der Region.

Einen Flohmarkt ohne Musik kann sich niemand unter den Ehrenamtlichen vorstellen. Daher stehen Auftritte der Weyher Musikgruppe „Velvet“ und zweier weiterer Künstler auf dem Programm. Der Mitmachzirkus „Jokes“ ist wieder mit von der Partie, ebenso das beliebte Kinderschminken.

„Ich glaube, wir haben den ältesten Flohmarkt in der Umgebung“, sagt der Vereinsvorsitzende Alexandre Peruzzo. Selbst ein Urgestein in der Suchthilfe, schätzt er die lockere Atmosphäre und das bunte Treiben sehr: „Gemeinsam mit allen Gästen das historische Anwesen genießen zu können, freut mich stets aufs Neue.“

Wer in diesem Jahr mitmischen möchte, muss sich nicht dafür anmelden. Die Aussteller können das Grundstück zwischen 6 und 8 Uhr zum Aufbauen befahren. Ein Stand kostet ab fünf Euro.

Sobald der Brötchenverkauf startet, wird das Gelände zur Fußgängerzone erklärt. Überdies bietet Bäckermeister Marcus Meyer wieder rund 45 Meter Kürbisbrot feil. Im vergangenen Jahr war der Tresen bereits um 11 Uhr „ratzeputz“ leergekauft. Schnelligkeit ist also angesagt, was den besten Verkaufsplatz, frisches Brot und selbst gebackenen Kuchen angeht. Letzteren nehmen die Ehrenamtlichen gerne als Spende entgegen. Alle Erlöse kommen den Projekten des Netzwerks zugute. Weitere Informationen gibt es im Internet.

ps/ah

www.release-netz.de

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