Betreiber zeigt Spiele der EM

Public Viewing auf dem Autohof

Auf dieser Wiese seines Autohofs plant Volker Robens sein Public Viewing. - Foto: Hapke

Gr. Mackenstedt - Von Andreas Hapke. Carsten Schlemm, Chef des A1-Hotels in Groß Mackenstedt, bekommt vorübergehend Konkurrenz. Denn praktisch gegenüber auf dem Shell-Autohof veranstaltet dessen Betreiber Volker Robens ebenfalls ein Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Und ebenso wie Schlemm beschränkt er sich nicht nur auf die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.

Im Gegenteil: Gemeinsam mit seiner Frau Eva Maria lädt Robens ab kommenden Freitag, 10. Juni, zu „Fußball total“ auf die große, an der Proppstraße gelegene Grünfläche seines Autohofs ein. Open air möchte Robens sämtliche Spiele der Deutschland-Gruppe zeigen, beginnend mit der Partie Polen gegen Nordirland am Sonntag, 12. Juni, 18 Uhr. Um 21 Uhr greift die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw ins Geschehen ein, sie trifft auf die Ukraine. Ab dem Achtelfinale soll jede Begegnung draußen zu sehen sein.

Dafür hat Robens noch eine zwei mal 1,50 Meter große Leinwand ergattert, auf die ein Beamer von hinten die Fernsehbilder projiziert – das Ganze eingehüllt von einem Zelt, das die Leinwand gegen Tageslicht abschirmt. „Das Bild hat auf jeden Fall eine vernünftige Qualität“, verspricht Robens, der das Public Viewing auf seinem Gelände fast schon abgehakt hatte. „Es war einfach keine Leinwand mehr zu bekommen. Zum Glück hat sich kurzfristig noch etwas ergeben.“

Insgesamt 50 Bierzeltgarnituren schaffen Platz für rund 500 Leute. „Den Rauchern sei gesagt, dass sie weit genug von den Zapfsäulen entfernt sitzen, um sich auch mal eine Zigarette zu gönnen“, sagt Robens. Es gibt eine Bierbude und Spezialitäten vom Grill, außerdem ab dem Halbfinale eine Tombola. Der Eintritt ist frei. Sollte es regnen, will Robens nach eigener Auskunft flexibel reagieren und Zelte bei einem Verleih aus Wildeshausen besorgen. „Diesen Aufwand würde ich aber nur für die Deutschland-Spiele betreiben.“

Alle Spiele, alle Tore – das gilt von Turnierbeginn an für die Räume im Autohof, wo mehrere Fernseher installiert sind. Sogar auf der Herrentoilette muss niemand auf einen Treffer von Schweini, Poldi & Co. oder ein Tor der ungarischen Nationalmannschaft verzichten. Auch dort flimmern die Spiele über einen Bildschirme.

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