Premiere des Jugendstücks „Burning Love“ im Seckenhauser Spielraumtheater

Liebe, Hass und eine Wendung

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Fynn Teubert und Alexandra Krüger sind die einzigen Darsteller in dem Drama „Burning Love“.

Seckenhausen - Von Tobias Kortas. Die Proben haben sie gemeistert, die Kostüme sitzen, die Bühnen-Beleuchtung steht, auch das Einspielen der Musikstücke sollte problemlos verlaufen: Die Darsteller Fynn Teubert und Alexandra Krüger (beide 17 Jahre) sowie Regisseur Peter Koschade fiebern der Premiere ihres Jugendstücks „Burning Love – eine Teenagerliebe“ von Fitzgerald Kusz heute um 20 Uhr im Spielraumtheater an der Hauptstraße 35 (B 51) entgegen.

Ursprünglich war das Debüt der Aufführung bereits für Anfang Mai geplant. Doch ein Infekt stoppte Teubert, der nun aber vollständig genesen ist.

Peter Koschade, seines Zeichens langjähriger Musical-AG-Leiter an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Brinkum und ehemaliger Schauspieler am Weyher Theater, hat bei der Auswahl von „Burning Love“ sofort an Teubert und Krüger gedacht. „Ich bin begeistert von den beiden. Sie bringen schon viel Bühnenerfahrung mit“, erklärt der hauptberufliche Ingenieur.

So gehören die beiden Schüler der KGS Brinkum seit der Gründung im Mai 2012 zu der Theatergruppe „Spielraum Juniors“ und standen mit dieser bereits für Stücke wie „Currywurst mit Pommes“ und „Fürchtet euch nicht“ auf der Bühne.

Hakt es bei all der Routine doch einmal mit dem Text, steht Souffleuse Beverly Huntemann (16 Jahre) den Darstellern zur Seite. Ein halbes Jahr lang haben sich alle auf das Stück vorbereitet.

Das etwa einstündige Drama „Burning Love“ erzählt in sieben Szenen die Liebesgeschichte der Jugendlichen Anschi (Alexandra Krüger) und Andi (Fynn Teubert). In ihrer gerade erst entstandenen Beziehung treffen die beiden Heranwachsenden mit all ihren Gegensätzen aufeinander: Anschi sucht Geborgenheit, denkt sogar an Heirat und arbeitet gerne. Andi dagegen ist faul und strebt nach Unabhängigkeit sowie einem Leben wie das seines großen Idols Elvis Presley, dessen Song „Burning Love“ Namensgeber des Stücks ist.

Beide Teenager vereint einzig der Hass auf ihre Eltern und deren Kleinbürgertum. Herrlich komische Parodien auf die gut gemeinten, aber schrecklich nervigen Zuwendungen der Eltern unterbrechen die Streitigkeiten. Jugendliche Zuschauer dürften sich da wiederfinden.

Während der ersten Szenen gibt es scheinbar ganz beiläufige dramatische Andeutungen – mehrfach sprechen die Jugendlichen über Selbstmorde. Doch wie entwickelt sich die Geschichte der beiden Heranwachsenden nun tatsächlich? „Es gibt noch eine überraschende Wendung“, verrät Koschade nur.

Gewiss sind dagegen einige lustige Geschehnisse am Rand und eingeschobene Witze, die den Zuschauer inmitten hoch getriebener Teenager-Probleme zum Lachen bringen.

Zusätzlich zur heutigen Premiere ist „Burning Love“ am Sonntag, 31. Mai, am Montag, 1. Juni, sowie am Sonnabend, 6. Juni, jeweils um 20 Uhr im Spielraum-theater zu sehen. Der Eintritt kostet regulär acht Euro und sechs Euro für Schüler, Studenten und Azubis.

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