Einer von zahlreichen Punkten auf der Agenda von Delegation aus Ostrzeszów

Polnische Gäste besuchen Künstlerstätte Heiligenrode

Jens Jochen Isensee (links) führt die polnische Delegation in der Künstlerstätte Heiligenrode durch seine Ausstellung „Der Kern der Dinge“. - Foto: Ehlers

Stuhr - Wetter gut, Stimmung noch besser: So lässt sich Bürgermeister Niels Thomsen zufolge der Besuch einer polnischen Delegation aus Stuhrs langjähriger Partnerstadt Ostrzeszów zusammenfassen.

„Wir sind seit 15 Jahren Partnergemeinden“, berichtet Bürgermeister Niels Thomsen. Am Freitagabend begrüßte er zusammen mit anderen Vertretern der Stuhrer Gastgeber unter anderem Ostrzeszóws Bürgermeister Mariusz Witek, dessen Stellvertreter Pawel Uscinowicz sowie fünf Vertreter des polnischen Partnerschaftsvereins. Die Gruppe hatte am Sonnabend und Sonntag ein straffes Programm vor sich.

Dazu gehörte auch der Besuch mehrerer Stuhrer Projekte, um die Gemeinde von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

So warf die Gruppe einen Blick auf den Kunstrasenplatz der TSG Brinkum und schaute sich in der Mensa der Kooperativen Gesamtschule um. Danach war ein Halt am Brisecker Ostrzeszów-Platz vorgesehen. Von dort ging es weiter zum Brinkumer Friedhof. „Den Damen und Herren war es ein Anliegen, die Grabstätte von Herrn Huntemann zu besuchen“, erläutert Thomsen. Wilfried Huntemann war Sozialdemokrat und war zuletzt von 2001 bis 2011 als ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister tätig. In dieser Funktion hatte er auch die Partnerschaft zu der polnischen Gemeinde unterstützt, mit der Stuhr seit 24. Juli 2001 offiziell verbunden ist.

Später erfuhren die Gäste bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume der Künstlerstätte Heiligenrode alles über die Arbeit von Jens Jochen Isensee. Unter dem Titel „Der Kern der Dinge“ präsentiert der in Braunschweig geborene Künstler dort verschiedene Objekte und Installationen.

Noch mehr Kunst und Kultur erwartete die Delegation nach der Mittagspause sowie dem Verwaltungsgespräch in Bremen. Dort stand nach dem Abendessen ein Spaziergang im Rahmen der Langen Nacht der Museen auf dem Programm. Da nutzten die Gäste die Gelegenheit, um sich in aller Ruhe in der Kunsthalle umzuschauen.

Vor der Abreise am Sonntag setzten sich die Gäste und ihre Gastgeber noch an den runden Tisch – zum Gedankenaustausch daüber, wie die Freundschaft noch mehr Leben eingehaucht werden könne. „Die Gäste sind am Abend mit vielen Eindrücken wieder nach Hause gefahren“, bilanziert Thomsen. Die Stuhrer seien zudem zum Gegenbesuch im Jahr 2018 eingeladen worden. Wann genau es für die Deutschen nach Ostrzeszów gehen soll, steht noch nicht fest. „da müssen wir uns abstimmen“, sagt Thomsen. Bis es soweit ist, werden die Stuhrer ihre zahlreichen privaten Kontakte zu ihren osteuropäischen Nachbarn weiter pflegen, ist er sich sicher. - kat

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