Jolanta Dukalska und Linda Josta aus Sigulda informieren sich bei landwirtschaftlichen Betrieben

Pferdezucht und Gemüseanbau

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Jolanta Dukalska (M.) und Linda Josta informieren sich bei Horst Schlüsselburg auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Steller See über Pferdezucht.

Gr. Mackenstedt - Jolanta Dukalska und Linda Josta sind überrascht: „Hier gibt es wenig Schafe, dafür sieht man überall Pferde auf den Weiden stehen. Jeder Bauernhof hat scheinbar welche“, sagen die beiden Frauen aus der lettischen Partnerstadtgemeinde Sigulda. Sie sind seit Montag für eine Woche zu Gast in Stuhr, genauer gesagt bei einem Landwirt aus Groß Mackenstedt, der seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen möchte.

„Er ist seit Jahren im Austausch mit französischen Kollegen und sprach uns auf dem Weihnachtsmarkt an, ob solch ein Projekt nicht auch mit Lettland möglich wäre“, berichtet Edgar Wöltje vom Förderkreis Stuhr-Sigulda.

Eine Woche wohnen die beiden Frauen nun bei eben jenem Landwirt und informieren sich über Gemüseanbau, die Haltung von Milchkühen und Pferdezucht. Die 30-jährige Jolanta betreibt in ihrer Heimat einen Hof mit Sportpferden, die 25-jährige Linda ist dort als Bereiterin angestellt. „Unsere Idee ist es, selber das Futter für die Tiere anzubauen und wollen uns hier darüber informieren“, sagt Jolanta, die nebenher Jura studiert. „Das ist im Pferdebusiness wegen der Verträge wichtig“, sagt sie.

Mitglieder des Förderkreises begleiten die beiden Frauen auf ihrer Besichtigungstour. „Wir zeigen den Frauen die Entwicklung der Landwirtschaft in Deutschland, von einem kleinen traditionellen Hof bis zu einem Betrieb mit riesigen Solarzellen“, erklärt Wöltje.

Außerdem steht das Einkaufen auf dem Programm der beiden Gäste. „Pferdezubehör ist in Lettland viel teurer als hier, und die Auswahl ist viel größer“, sagen die Frauen. Und an etwas für sie ganz Neues wollen sich die beiden während ihres Aufenthalts in Stuhr ebenfalls wagen: Spargel. „Wir haben ihn hier schon gestochen, jetzt wollen wir ihn auch probieren.“

sb

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