Partyreihe der Geschwister Noltemeier geht in die nächste Runde

Strandatmosphäre mitten im Gewerbegebiet

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Auf dem sandigen Dancefloor lassen es die Gäste richtig krachen – Nebelmaschine und bunte DJ-Lichteffekte sorgen für eine richtige Partyatmosphäre.

Brinkum - Von Maren Jensen. Unter dem Motto „Fräulein Wunderlich macht glücklich“ haben die Disothekbesitzer und Brüder Joachim und Eckart Noltemeier ein neues Paradies für Elektromusik-Liebhaber geschaffen: 50 Tonnen Sand, Palmen und bunte Liegestühle rufen Urlaubsgefühle hervor – und das mitten im Gewerbegebiet Brinkum-Nord.

Am Sonnabend starteten die Geschwister Noltemeier die nächste Freiluftparty. Szenebekannte DJ's lockten rund 200 Gäste an. Das waren weniger Gäste als an den anderen Wochen.

„Ich erinnere mich noch genau an die erste Party“, erzählt Helfer Gerrit Uphoff. „Da waren fast fünf mal so viele Menschen hier wie an diesem Wochenende. Es gab sogar einen Einlassstop“, so der 24-Jährige.

„Jetzt ist es einfach zu heiß. Die Leute haben keine Lust zu feiern und möchten keinen Alkohol trinken“, ist sich der Veranstalter Eckart Noltemeier sicher. Dabei hatte er extra zwei Pools für eine Abkühlung zur Verfügung gestellt. Die Brüder veranstalten seit 2008 Partys. „Ich liebe es, wenn die Leute gut feiern. Schlicht gesagt: es ist einfach cool“.

Von der neuen Party-Location sind Jugendliche besonders angetan. „Es ist richtig chillig. In der Nähe feiern zu können, ist etwas Besonderes“, so der 19-jährige Joshua Rauer. Unverkennbar mit Strohhut und Badehose wirkt er fast heimisch auf der 900 Quadratmeter großen Anlage. Sein Freund Lion Günther, 21, ist ebenfalls hellauf begeistert. „Die Musik zählt hier, und die kommt auch richtig gut rüber. Auf dem Sand kann man mal so richtig abstampfen.“ Geschmeidig bewegt er sich dabei auf der Tanzfläche zum Elektro-Sound.

„Hier wird getanzt und getrunken. Allerdings war es für mich noch etwas ungewohnt, für eine Freiluftparty wie hier Geld zu bezahlen. Acht Euro sind schon viel“, erklärt der 19-jährige Nando Schenk.

Um 22 Uhr war dann auch schon Schluss. „Wir müssen natürlich auch an die Anwohner denken“, erzählt Noltemeier. „Am ersten Tag hatten wir noch Probleme mit den lauten Bässen, aber diese technischen Schwierigkeiten sind längst behoben.“ Auch das Sicherheitspersonal war zufrieden. Ihr Motto lautete: Behandele alle Gäste gleich. Bei uns ist Liebe wichtig.“ Das ist das Rezept, damit Prügeleien ausbleiben. Bis August soll der Partymarathon anhalten.

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