„Die Partnerschaft mit Sigulda lebt“

Stuhrer Delegation besucht Lettland

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Pause beim Arbeitstreffen: (v.l.) Ulrich Richter, Adolf Assling, Hans-Jürgen Herbst, Frauke Wulf, Aira Langenfelde, Lita Zukere und Dzintra Meldere.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Weihnachtsmarkt und Suppenküche sollen wichtige Bestandteile in der Zusammenarbeit Stuhrs mit der lettischen Partnerstadt Sigulda bleiben. Darauf haben sich gestern die Partnerschafts-Förderkreise der beiden Kommunen bei einem Arbeitstreffen verständigt. Es beteiligen sich also weiterhin lettische Aussteller am Weihnachtsmarkt im und am Rathaus, und die Suppenküche in Sigulda geht in der kalten Jahreszeit wieder mit finanzieller Unterstützung aus Stuhr über die Bühne.

Darüber hinaus war die Zukunft der Vorstandstreffen selbst Thema. Angedacht ist, dass eine Stuhrer Delegation 2018 am Jahresausflug des lettischen Förderkreises teilnimmt. Zu einem Gegenbesuch der Sambagruppe Sambrassa beim lettischen Chor Taksima könnte es nach dem gemeinsamen Rathaus-Konzert 2016 ebenfalls kommen.

Gemeinderat hofft, dass die Jugend die Partnerschaft fortführt

„Wir haben die Rückmeldung, dass Stuhr eine der wichtigsten Partnergemeinden Siguldas ist“, sagt Frauke Wulf, die für die Gemeinde den Austausch betreut. 2018 jährt sich die Freundschaft zum 30. Mal.

Erst Ende Mai war eine Delegation mit dem Ersten Gemeinderat Ulrich Richter sowie den beiden Fraktionsvorsitzenden Susanne Cohrs (SPD) und Kristine Helmerichs (Grüne) nach Sigulda gereist, um dort am offiziellen Programm zum 810-jährigen Bestehen der Stadt teilzunehmen. „Gefühlt war der ganze Ort drei Tage lang auf den Beinen“, berichtet Richter. 

Lenna geben sich beim Kulturprogramm zur 810-Jahr-Feier Siguldas die Ehre.

Insgesamt sei der Besuch von Wertschätzung geprägt gewesen. Als Ausdruck dafür wertet der Erste Gemeinderat auch die Tatsache, dass die Stuhrer beim traditionellen Umzug „direkt hinter den Blumenjungen und -mädchen“ an der Spitze mitmarschiert sind. Er habe den Eindruck gewonnen, dass „die Partnerschaft lebt“, sagte Richter. Vielleicht springt der Funke bald auf die jüngere Generation über. Das jedenfalls hofft Richter nach dem begeisternden Auftritt der Stuhrer Nachwuchsband Lenna, die erstmals nach Sigulda gereist war. „Für uns war es ein tolles Erlebnis, als deutsche Band mit deutschen Texten vor Leuten aufzutreten, die nicht direkt alles mitsingen können“, sagt Tammo Reckeweg. 

An den Auftritt direkt nach der Ankunft und der Unterbringung im Hotel habe die Gruppe keine „so hohen Erwartungen“ gehabt. Doch nach ihrem Auftritt habe es einen „Ansturm von Leuten gegeben, die Autogramme haben und Fotos machen wollten. „Die Musiker waren so bekannt, dass sie sich nicht mehr frei bewegen konnten“, sagt Richter.

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