Orginalgetreue Coversongs mit eigenen Stilelementen / Rockband seit 15 Jahren in unveränderter Formation auf der Bühne

Tucson lassen es im Rathaus krachen

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Sechs Herren, die den Rathaussaal „aufmischen“: Die Band Tucson unterhält ihr Publikum mit Westcoast- und Southern-Rock.

Stuhr - Von Rainer Jysch. Über einen „coolen“ Auftritt der Rockband Tucson haben sich am Freitagabend zahlreiche Zuhörer im Stuhrer Ratssaal gefreut. Mit einer hörenswerten Performance ließen es die sechs norddeutschen „Jungs“ mit ihrem Westcoast- und Southern-Rock gehörig krachen. Alle Tucson-Mitglieder verfügen über eine langjährige Band-Erfahrung und beherrschen ihre Instrumente exzellent – das Ganze verbunden mit großer Spielfreude. Davon profitierten die Zuhörer, die es sich nicht nehmen ließen, mitzusingen und zu -klatschen sowie neben der Bühne von Anfang an „abzurocken“.

Die nach der zweitgrößten Stadt im US-Bundesstaat Arizona benannte Gruppe hat sich ganz auf die Musikrichtung der im Westen und Süden der USA bevorzugten Klänge spezialisiert, aber nicht nur. Ihre musikalische Reise startete die Band folgerichtig in Kalifornien. Bereits mit dem Auftaktstück „Hollywood nights“ von ihrer vierten und aktuellen CD namens „Acoustic sunrise“ zeigten die Künstler eindrucksvoll ihr Können. Es sollte aber noch besser kommen. Buddy Hollys „That will be the day“ und Tom Pettys „Won't back down“ vermochte die Coverband orginalgetreu und doch mit eigenen Stilelementen zu präsentieren.

Als Lebensmotto bezeichnete Leadsänger Achim Erdt den Titel „Take it easy“, bei dem sich insbesondere ein Quartett ordentlich ins Zeug legte: Norbert Wesch, Achim Bauer, Norbert Kämper und Bassist Clemens Homburg verstanden es hervorragend, mit ihren Instrumenten und einem harmonischen Gesang zu begeistern. Schlagzeuger Ulli Neels gab seinen Kollegen zuverlässig einen rhythmischen Hintergrund und überzeugte ebenfalls gesanglich. Stets präsent zeigte sich Frontmann Achim Erdt, der die in fast nahtloser Folge präsentierten Coverversionen kraftvoll und ziemlich nahe am Original vorzutragen verstand.

Drei Lehrer befinden sich unter den Bandmitgliedern, die sich teilweise schon seit ihrer Studienzeit in Bremen kennen. Seit 15 Jahren spielen die Amateurmusiker in dieser Formation bereits zusammen. „Im August treten wir beim Stadtfest in Leipzig auf“, verriet Norbert Kämper am Rande der Veranstaltung.

Mit „Listen to the music“ von den Doobie Brothers ging es nach der Pause in die zweite Runde. „Six days on the road“ und „Hotel California“ waren einige der durchweg bekannten und zum Mitklatschen animierenden Lieder. Einen Höhepunkt erreichte das Konzert mit „Red shoes“, „Show me“ und dem weltberühmten Gitarren-Intro des Rock-Klassikers „Sweet home Alabama“ aus der Feder der Band Lynyrd Skynyrd. Damit hatte die musikalische Reise vom Westen in den Süden der USA ihren Endpunkt gefunden.

Den Schluss des fast dreistündigen Konzerts wollten die Zuhörer allerdings noch nicht wahrhaben, sie verlangten lautstark nach Zugaben.

Die Band lieferte bereitwillig und zur Freude des Publikums „Have you ever seen the rain?“ von Creedence Clearwater Revival und – wieder zum Mitsingen – Bob Dylans „Knocking on heavens door“.

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