Offizielle Einweihung der Mensa-Erweiterung in Seckenhausen

„Und jetzt isst die Schule auch noch lecker“

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„Schule ist mehr als Quälerei“, singen diese Kinder zur Begrüßung der Gäste.

Seckenhausen - Von Andreas Hapke. „Schule ist mehr als pauken und plagen, Schule ist mehr als Quälerei“, haben die Seckenhauser Kinder gestern gesungen. So überzeugend, dass man die stellvertretende Grundschulleiterin Andrea Rahn um diesen Nachwuchs beneiden könnte. „Und jetzt isst die Schule auch noch lecker“, fügte Rahn hinzu, der Mensa-Erweiterung sei Dank. Im Beisein von Vertretern aus Politik und Verwaltung haben Kinder und Kollegium gestern die offizielle Einweihung gefeiert.

Immer mehr Sprösslinge hatten sich nach Einführung des Ganztagsangebots für die Mittagsverpflegung angemeldet, weshalb der Rat im Jahr 2013 den Erweiterungsbeschluss fasste.

Seit März steht den Kleinen der nun 160 Quadratmeter große Speiseraum zur Verfügung, das sind 75 Quadratmeter mehr als zuvor. Darüber hinaus wurden Küche und Vorratsraum um insgesamt 27 Quadratmeter vergrößert, bedingt durch die Umstellung des Mittagessens von Warmanlieferung auf Tiefkühl-Mischkost.

Der Anbau bietet dem Küchenpersonal zudem Platz für einen Sozialraum mit Umkleide und Toilette.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Karin Hofmann ging in ihrem Grußwort auf die Chronologie des Anbaus ein. Demnach gingen die Arbeiten von Sommer bis Herbst 2014 über die Bühne, die Einrichtung der Küche folgte im Januar dieses Jahres. Insgesamt hat die Gemeinde 349000 Euro verbaut, Ausstattung inklusive.

„Eine gute Essensversorgung ist heute Bestandteil von Schule“, stellte Hofmann fest. „Und den Kindern tut es gut, die mittägliche Pause mit ihren Mitschülern zu verbringen.“ Bei ihrem Lob für das gute Gelingen des Baus wollte sie niemanden hervorheben. Alle hätten an einem Strang gezogen und ihren Beitrag zu dem Projekt geleistet.

Anschließend ließen die Kinder in ihrem Frühlingslied die „Blumen Rock ’n’ Roll tanzen“, und dann waren die Besucher eingeladen, den Mittagstisch der Grundschule zu probieren.

„Nach einem trefflichen Mittagessen ist man geneigt, allen zu verzeihen“ – dieses Zitat des irischen Schriftstellers Oscar Wilde ( hatte Andrea Rahn in ihrer Begrüßung bemüht. „Für uns Lehrer ist es gut, dass das die Verpflegung hier einiges rausreißt“, sagte Rahn. Nach Geschnetzeltem mit Möhren und Kartoffeln wussten alle, was sie damit meinte.

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