„Als Anerkennung wichtig“ 

Elf weitere Stuhrer sind Inhaber der niedersächsischen Ehrenamtskarte

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Gemeinsam für das Ehrenamt: (v.l., Bild bitte vergrößern) Nils Lüßen, Kevin Löhmann, Christian Kundel, Waltraud Schweers, Niels Thomsen, Thomas Schaumlöffel, Alexandre Peruzzo und Adolf Horstmann.

Stuhr - Den zweiten Schwung Ehrenamtkarten hat Bürgermeister Niels Thomsen Donnerstagnachmittag im Rathaus überreicht. Hatten bei der Premiere im Frühjahr dieses Jahres nur drei freiwillige Helfer die niedersächsische Karte entgegengenommen, waren es diesmal elf engagierte Bürger. Sieben von ihnen waren zu dem kleinen Empfang bei Kaffee und Kuchen gekommen.

„Das ist eine Anerkennung für das, was man in seiner ganzen Freizeit leistet“, sagte Christian Kundel, der beim Nachwuchs des Ortsvereins Brinkum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als Gruppenleiter, Schatzmeister und Sanitäter tätig ist. Auch Waltraud Schweers, Vorsitzende des Ortsverbands Brinkum-Seckenhausen im Sozialverband Deutschland (SoVD), hob die Karte als Würdigung des Engagements hervor: „Ich finde es wichtig, dass die Ehrenamtlichen etwas zurückbekommen. Es ist nicht viel, aber eine Anerkennung.“

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen in seinem Haus nahm nach eigener Auskunft Thomas Schaumlöffel, geschäftsführender Vorstand der Bürgerstiftung als Trägerin des Mehrgenerationenhauses (MGH), die Karte entgegen. „Wir haben 100 Helfer im MGH“, sagte Schaumlöffel. Als Vorreiter für weitere Antragsteller aus seinem Umfeld sah sich Alexandre Peruzzo, der unter anderem bei Release und Miteinander Wohnen tätig ist. „Ich werde allen helfen, diese Karte zu beantragen“, sagte er. Er wolle sie auch benutzen, etwa für Vergünstigungen im Weyher Theater. 

ah

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