Mit Jessica Snieder und Claudia Noack-Kretschmer besetzt die Gemeinde zwei vakante Leitungspositionen

Neuzugänge komplettieren Personal in Stuhrer Kitas

Jessica Snieder
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Jessica Snieder

Stuhr – Die Gemeinde Stuhr hat wichtige Positionen in zwei ihrer Kindertagesstätten neu besetzt: Jessica Snieder fungiert jetzt als eine von zwei Leiterinnen in der Kita Brinkum-Meyerstraße, während Claudia Noack-Kretschmer als stellvertretende Leiterin in der Kita Stuhr begonnen hat.

Das Ausscheiden von Heide Berwig als Gesamtleitung der Kindertagesstätte Brinkum-Meyerstraße – sie hat sich in den Ruhestand verabschiedet – hat die Gemeinde zum Anlass genommen, die Personalstruktur neu zu organisieren. Die bislang größte Einrichtung mit zehn Gruppen wird nun gleichberechtigt von Sigrid Weimer und Jessica Snieder geführt. Snieder kümmert sich um die Gruppen im Altbau und an der Bassumer Straße, Weimer um die Kinder im Neubau. In Stuhr ersetzt Claudia Noack-Kretschmer die ausgeschiedene Petra Riekers-Meyer.

Noack-Kretschmer ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin war sie zunächst neun Jahre in der Hortarbeit in Gröpelingen tätig. Die darauffolgenden neun Jahre habe sie sich der Erziehung der eigenen Kinder gewidmet, erzählt sie. Den beruflichen Wiedereinstieg begann sie vor 14 Jahren als Zweitkraft. In derselben Bremer Einrichtung hat sie zuletzt fünf Jahre als Leiterin gearbeitet.

Die Stuhrer Stellenausschreibung habe sie aus zweierlei Gründen interessiert, sagt Claudia Noack-Kretschmer. Zum einen habe sie der Schwerpunkt Projektarbeit angesprochen – „da geht mein Herz drin auf“. Zum anderen könne sie von ihrer Wohnung in Kattenesch mit dem Rad zur Kita fahren. „Da haben wir mal von der Nähe zum Arbeitsplatz profitiert“, stellt die Fachbereichsleiterin Bildung, Soziales und Freizeit, Kerstin Frohburg, fest. Dies sei oft ein Grund dafür, dass Erzieherinnen ihren Dienst in Stuhr quittierten.

Die aus Tuttlingen (Baden-Württemberg) stammende Jessica Snieder arbeitet nach eigener Auskunft seit 31 Jahren als Erzieherin im Gruppendienst. Dazu zählten Stellen bei einer Elterninitiative und bei der Fraueninitiative Quirl im Bremer Ortsteil Walle. „Dort wurden die Kinder wie in einer Großfamilie betreut“, erzählt sie.

Zuletzt hat sie elf Jahre in der Krippe der Bremer Einrichtung St. Petri gearbeitet, war dort auch als Mitarbeitervertreterin aktiv. „Ich hätte dieses Haus leiten können“, sagt sie. Es hätte aber einen Interessenkonflikt für sie bedeutet. „Nach elf Jahren diese Position zu übernehmen, finde ich nicht so passend.“ Snieder hat nach eigener Auskunft „immer Zusatzausbildungen“ absolviert. Die 50-Jährige nennt Fortbildungen in gewaltfreier Kommunikation und Mediation als Beispiele.

Jetzt, wo ihre Tochter nicht mehr so klein sei, wolle sie neu starten und sei auf die Stelle in Stuhr gestoßen. Schon das Vorstellungsgespräch habe sie als „sehr interessant“ empfunden. Für sechs Gruppen verantwortlich zu sein, bezeichnet sie als „Herausforderung. Das ist viel für den Anfang. Doch es ist ein tolles Kollegium, ich fühle mich dort gut aufgehoben.“ An der Marsstraße schätzt Jessica Snieder den integrativen Ansatz. Gemeinsam mit Förderkräften und Eltern zu arbeiten, finde sie „spannend“.

Laut Frohburg sind mit den beiden Neuzugängen in dem „dynamischen System“ der Kinderbetreuung zurzeit alle Stellen besetzt.

Von Andreas Hapke

Claudia Noack-Kretschmer

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