Neues System an den beiden KGS

Mittagessen bargeldlos bezahlen

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Mensa der KGS Brinkum: Dort gilt ab dem kommenden Schuljahr das elektronische Bezahlsystem. Archivfoto: Schritt

Stuhr - Von Andreas Hapke. Was haben der Fußball-Bundesligist Werder Bremen und die Kooperativen Gesamtschulen (KGS) in Stuhr bald gemeinsam? Antwort: den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Künftig will die Gemeinde die Gebühren für die Mittagsverpflegung an ihren weiterführenden Schulen über ein Guthaben-Konto einziehen. Mit diesem Thema befasst sich morgen Abend ab 18 Uhr der Schulausschuss in Raum 145/ 146 des Rathauses.

Die Bestellung ihrer Verpflegung geben die Schüler dann ebenfalls elektronisch auf, entweder am heimischen PC, per Smartphone oder an einem Terminal in der Schule. Zu diesem Zeitpunkt müssen sie ein ausreichendes Guthaben auf dem Konto haben, da die Gebühr sofort fällig wird. Als Startschuss für das elektronische Bestell- und Abrechnungsmanagementsystems peilt die Gemeinde den Start des Schuljahrs 2016/2017 an.

„Dieses Fachverfahren soll die Bestellung und Abrechnung der Mittagsverpflegung sowie den Ablauf in den Mensen zukünftig vereinfachen und den Verwaltungsaufwand reduzieren“, heißt es zur Begründung in der Beschlussvorlage. „Die Schulsekretärin muss jetzt nicht mehr dauernd Essensmarken verkaufen, Geld zur Kasse bringen oder Mahnverfahren bearbeiten“, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Detlev Gellert. An anderen Schulen laufe das System gut.

Für Schüler aus Familien mit Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket gelten weiterhin die ermäßigten Gebühren.

Darüber hinaus haben es die Politiker mit der Gebührenanpassung für die ergänzende Betreuung im Anschluss an das Ganztagsangebot an den Grundschulen zu tun. Seit 2011 belaufen sich die Kosten für die zweistündige Leistung auf monatlich 64 Euro. Es ist die Hälfte des Betrags, der damals für eine vierstündige Betreuung in den Kindertagesstätten anfällt.

Mit der stufenweisen Erhöhung der Kita-Gebühren in den kommenden drei Jahren – gestern Thema im Ausschuss für Jugend, Freizeit und Kultur – erhöhen sich auch die Beiträge für die ergänzende Betreuung nach dem Ganztag: von 78 Euro im kommenden Schuljahr über 80 Euro im Schuljahr 2017/2018 bis hin zu 82 Euro im Jahr danach. Wie schon bei den Kita-Gebühren begründet die Gemeinde den Schritt mit den gestiegenen Personalkosten.

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