Neuer Schulgarten entsteht im rückwärtigen Teil der KGS Moordeich

Zwiebeln und Knutschfleckgeranien

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Im Schulgarten packen alle kräftig mit an.

Moordeich - Esma will Lauchzwiebeln und Knutschfleckgeranien in ihr Beet pflanzen. „Die sind so schön weiß auf der einen und rosa auf der anderen Seite“, sagt sie. Außerdem sollen Erdbeeren, Kürbisse und Bohnen, aber auch Sonnenblumen im neu angelegten Schulgarten wachsen. Sechs Schüler der fünften und sechsten Klasse an der Lise-Meitner-Schule graben, harken, jäten und pflanzen dort zurzeit.

„Die Arbeitsgemeinschaft Schulgarten besteht schon länger, aber der Garten selber ist neu“, sagen die Lehrer Lena Rohlwing und Matthias Breitkreuz. Die Ganztags-AG hat sich zuvor mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt befasst. „Es war etwas schwierig, eine geeignete Fläche zu finden, die so geschützt liegt, dass sie nicht gleich der Zerstörungswut zum Opfer fällt“, sagt Breitkreuz. Auf knapp 100 Quadratmetern in einer ruhigen Ecke des Schulgeländes entsteht nun das Projekt.

Noch ist eine große Fläche mit Unmengen von Unkraut übersät. „Vor drei Wochen haben wir begonnen, einen Teil zu roden“, sagt Breitkreuz. Dort legen die Schüler nach den Ferien die ersten Beete an.

Hilfe erhalten sie unter anderem von Erich Sigloch vom Naturschutzbund, der die AG seit langem begleitet und der mit den Kindern schon Nisthilfen und Insektenhotels gebaut hatte. Diese sollen ebenfalls ihren Platz im Garten finden.

Zuvor aber haben die Fünft- und Sechstklässler eingekauft. Im Baumarkt besorgten sie alles, was man für die Gartenarbeit braucht: Harken, Spaten, Gießkannen, Arbeitshandschuhe und natürlich Blumenerde und Pflanzen.

sb

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