Blick über Genregrenzen

Varreler „Chorios“ mit neuem Namen und Repertoire

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Der 20-köpfige frühere Varreler Gospelchor tritt jetzt unter dem Namen „Chorios“ auf und erweitert sein Liedgut.

Stuhr - Von Bernd Ostrowski. „Ich begrüße Sie zu unserem heutigen Konzert in der St.-Pankratius Kirche unter unserem neuen Namen Chorios“, hieß die Leiterin des ehemaligen Gospelchors Varrel, Kirsten Artal, die Gäste am Samstag willkommen. „Wir wollen damit darauf hinweisen, dass wir nicht nur Gospels singen, sondern auch andere Stile im Repertoire haben.“ Und so kam es dann auch, es folgte ein sehr abwechslungsreiches Programm: Deutscher Pop, brasilianischer Bossa Nova, Gospels, Lullabys und einiges mehr folgten in lockerer Reihenfolge.

Der neue Name Chorios sei eine Schöpfung aus „Chor“ und „kurios“, erklärte Kirsten Artal am Rande der Veranstaltung. Pastorin Eike Fröhlich verkaufte an der Kasse Eintrittskarten. Mit dem Ergebnis können die Ausrichter zufrieden sein: Die Kirche war voll. Zur Begleitung des Pianisten Tobias Langwisch marschierten die Akteure in schwarz-roter Kleidung singend vom Eingang hin zum Altarraum. Der Funke zum Publikum sprang schnell über, zu so bekannten Titeln wie „Thank you for the music“ von Abba summten die Besucher mit.

Bei Soloeinlagen war unter anderem die glasklare Sopranstimme der Chorleiterin zu hören. Aber nicht nur die Stimmbänder der Akteure waren in Bewegung, zu den schwungvollen Songs gingen die Sänger des 20-köpfigen Chors mit.

Mitglieder übernahmen die Moderation und erzählten zur Einführung der Titel kleine Geschichten. Zwischendurch war das Publikum aufgefordert mitzusingen, und Kirsten Artal gelang es, die Besucher tatsächlich zu motivieren und bedankte sich: „Wenn Sie nicht mitgesungen hätten, wäre es nur halb so schön gewesen“.

Sie komme eigentlich nicht aus der Gospelecke, bekannte Artal, ihr Steckenpferd sei eher die alte Musik, und es folgte ein getragenes Lied aus dem 16. Jahrhundert mit dem Titel „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht“. Anhaltender Beifall sorgte am Schluss des Konzerts für zwei Zugaben, bevor der Chor wieder mit Gesang aus der Kirche marschierte.

• Am 18. März ist das Ensemble auf dem Gemeindekulturfest in der Varreler Gutsscheune l zu hören. Wer mitsingen möchte, kommt donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr ins Gemeindehaus der Varreler Kirche.

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